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Resilienz

Stadt und Region – Reallabore der resilienzorientierten Transformation

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Edited By Ulf Hahne and Harald Kegler

Dieser Sammelband präsentiert aktuelle methodische und theoretische Grundlagen sowie erste praktische Resultate für die Zukunftsaufgabe urbane Resilienz, die einen immer größeren Stellenwert für die gesellschaftliche Transformation im Anthropozän gewinnt. Resiliente Städte sind die wichtigste Gestaltungsaufgabe der Zukunft. In Reallaboren werden theoretische und praktische Wege der städtischen Resilienz erprobt. Namhafte Forscher und Praktiker vereinen Positionen, die den internationalen Stand und die systemtheoretischen Zusammenhänge ebenso reflektieren wie konkrete Anregungen für eine stadt-regionale Resilienzpolitik. Dabei wird der Bogen von der Schwelle des Übergangs vom Wachstum zur Resilienz bis zu Stadtlaboratorien im neuen Utopia gespannt.

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Teil A: Die Resilienzdebatte

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Harald Kegler Eine Schwelle im Anthropozän: Vom Wachstum zur Resilienz Anregungen für ein räumliches Lernprogramm zur resilienten Stadtgesellschaft aus historisch-strategischer Perspektive1 Einleitung „[…] In diesem Sinne hat das Konzept (des Anthropozän HK) durchaus Ver- gleichbarkeiten mit Hans Jonas’ Ökologischem Imperativ, nur ist es aufgrund des umfassenden Erdsystemaspekt offener bzw� dynamischer, aber ggf� auch noch vorsichtiger (Stichwort nichtlineare Zusammenhänge)� […] Was daraus allerdings erwächst, steht auf einem anderen Blatt� Richtig, viele meinen, dass der Karren erst an die Wand gefahren werden muss, bis etwas als Reaktion passiert, andere setzen ihre Hoffnung auf ein ‚Weniger ist mehr‘, wieder andere, […] auf eine erdsystemverträgliche, ‚bioadaptive‘ Kreislaufwirtschaft, und noch andere wollen mit Hightech-Innovation die Natur entlasten� […] Ein gutes Anthropo- zän ist selbstverständlich das, was anzustreben ist, wie aber dieses ‚gut‘ aussieht und welche Wege dorthin führen könnten, muss gesellschaftlich ausverhandelt werden und zwar unter der Berücksichtigung aller Aus- und Wechselwirkun- gen der diskutierten Lösungen� Simple ‚Einknopfdruck‘-Lösungen a la Geo- engineering oder Atomkraftausbau gehören aus meiner Sicht sicherlich nicht dazu� Besonders wichtig für die Kommunikation einer Anthropozän-Welt ist also gerade das Reflektieren über Zusammenhänge� […] Die Rolle der Städte ist uns als Zufuhr-, Abfuhr-, Prozessierungs- und Aufbewahrungssystem hierbei besonders wichtig�“2 1 Nach einem Schwellenübergang in der Stadtentwicklung fragt Thomas Sieverts in dem Beitrag: „Am Beginn einer Stadtentwicklungsepoche der Resilienz?“ 2013, S� 315ff� 2 http://www�scilogs�de/der-anthropozaeniker/kritik-am-anthropozaen-konzept- ein-update/#comment-1655 [17�11�2015], siehe auch: http://www�hausderzukunft- deutschland...

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