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Die Möglichkeit transnationaler Tarifverträge in Europa anhand eines Vergleichs des britischen und deutschen Tarifvertragsrechts

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Sebastian Schulte

Das Buch bietet die Untersuchung der rechtstatsächlichen Möglichkeit eines transnationalen Tarifvertrags. Nach wie vor fehlt es hierfür auf europäischer Ebene an einer expliziten Rechtsgrundlage. In jüngerer Zeit haben die Auswirkungen des Lissabon-Vertrags und die Neuregelungen im Bereich des Internationalen Privatrechts zu einer weiteren Vereinheitlichung europäischen Rechts geführt. Der Autor führt hinsichtlich der Möglichkeit transnationaler Tarifverträge eine rechtsvergleichende Betrachtung der Rechtsordnungen Deutschlands und Großbritanniens durch. Er zeigt auf, dass die unterschiedliche Ausgestaltung etwa der Bindungswirkung der Tarifverträge in beiden Rechtsordnungen nicht das entscheidende Hindernis ist. Es fehlt jedoch eine entsprechende Harmonisierung der Durchsetzungsmechanismen für solche Tarifverträge.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2015 vom Fachbereich Rechts- wissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main als Dissertation angenommen. Zunächst möchte ich Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Manfred Weiss meinen herzlichs- ten Dank aussprechen. Im Rahmen meines Studiums hat er in mir nicht nur das Interesse am Arbeitsrecht geweckt, sondern mir auch den Blick geöffnet für die vielfältigen europäischen und internationalen Bezüge dieses Rechtsgebiets. Ihm bin ich für seine Förderung und seine herausragende Begleitung als Promotions- betreuer während der Entstehung dieser Arbeit äußerst dankbar. Ich danke Prof. Dr. Bernd Waas, der sich bereit erklärte, das Zweitgutachten zu erstellen. Die zügige Erstellung des wohlwollenden Gutachtens ermöglichte es, das Promoti- onsverfahren noch zum Ende des Jahrs 2015 abzuschließen. Weiterhin gilt mein besonderer Dank Prof. Mark Freedland und Prof. Jeremi- as Prassl von der University of Oxford. Durch ihre Unterstützung hatte ich die Möglichkeit, die Grundlagen des britischen Tarif- und Arbeitskampfrechts vor Ort zu erarbeiten. Besonders danken möchte ich auch den Kolleginnen und Kollegen der Kanz- lei Justem, allen voran Rechtsanwältin Caroline Bitsch und Dr. Thilo Mahnhold für ihre stete Unterstützung und Förderung, die wesentlich zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben. Außerdem danke ich Frank Maiwald, Inga Schmalz und Jörg Röder dafür, dass sie mich durch die Höhen und Tiefen dieser Arbeit begleitet haben und mir in entscheidenden Momenten mit Rat und Tat...

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