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Verdeckte Gewinnausschüttung und freigebige Zuwendung einer GmbH

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Patrick Hoor

Das Buch setzt sich vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung mit der Frage auseinander, ob verdeckte Gewinnausschüttungen einer GmbH zugleich schenkungsteuerliche Folgen nach sich ziehen können. Besondere Probleme stellen sich, wenn mehrere Personen an der Vermögensverschiebung beteiligt sind. Es gelingt dem Autor, die vielschichtigen und rechtsgebietsübergreifenden Probleme im Zusammenhang mit Vermögensverschiebungen zwischen Kapitalgesellschaften und ihren Gesellschaftern sowie nahestehenden Personen in einer einheitlichen Darstellung zu erfassen. Unter kritischer Auseinandersetzung mit den in Rechtsprechung und Literatur vertretenen Lösungsansätzen legt er dar, dass das Steuerrecht bei sachgerechter Auslegung bereits eine systematische Lösung zur Verfügung stellt.

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8. Kapitel: Ergebnisse der Arbeit

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8. Kapitel: Ergebnisse der Arbeit Im letzten Kapitel der Arbeit sollen die Ergebnisse der Arbeit nochmals zusammen- gefasst werden. Es bietet sich an, zunächst anhand kurzer Fallgestaltungen darzulegen, wann und in welchen Verhältnissen freigebige Zuwendungen und verdeckte Gewinnausschüttungen zusammenfallen können. Danach erfolgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse in Thesen. Schließlich wird noch ein Ausblick auf die künftig zu erwartende Entwicklung gegeben. A. Ergebnisse in Fällen Die Ergebnisse sollen durch vier kurze Fallgestaltungen dargestellt werden. Die Begründung ergibt sich aus den nachfolgenden Thesen. Fallgestaltung 1: A ist Alleingesellschafter der A-GmbH. Er erhält eine Dienstleistungsvergütung in Höhe von 100.000 Euro. Üblich sind 50.000 Euro. Auf Ebene der Gesellschaft ist die Zuwendung des Vermögensvorteils an den Gesell- schafter als verdeckte Gewinnausschüttung nach § 8 Abs. 3 S. 2 KStG zu beurteilen. Auf Ebene des Gesellschafters liegt eine unmittelbare verdeckte Gewinnausschüt- tung nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG vor. Eine freigebige Zuwendung scheidet dagegen aus. Fallgestaltung 2: A und B sind Gesellschafter der AB-GmbH (jeweils zu 50 % beteiligt). Beide erhalten Dienstleistungsvergütungen in Höhe von jeweils 100.000 Euro. Üblich sind 50.000 Euro. Auf Ebene der Gesellschaft ist die Zuwendung der Vermögensvorteile an die Gesell- schafter als verdeckte Gewinnausschüttung nach § 8 Abs. 3 S. 2 KStG zu beurteilen. Auf Ebene der Gesellschafter liegt jeweils eine unmittelbare verdeckte Gewinnaus- schüttung nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG vor. Eine freigebige Zuwendung scheidet in allen...

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