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Die Organhaftung der Aktiengesellschaft bei fehlerhafter Rechtseinschätzung

Grundlage und Bewältigung von Legalitätspflichtverstößen im Kontext unternehmerischer Entscheidungen unter Unsicherheit

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Weusthoff

Der Autor untersucht den Kontext und die Bewältigung von Rechtseinschätzungen in der täglichen Entscheidungspraxis von Vorständen. Er beschäftigt sich mit der rechtlichen Verortung von Verstößen sowie – auch unter vergleichenden Betrachtungen ins Strafrecht – mit den Möglichkeiten zur Haftungsvermeidung auf Grundlage der sogenannten ARAG-Garmenbeck-Rechtsprechung, der ISION-Rechtsprechung und der im Schrifttum vermehrt geforderten sogenannten Legal Judgment Rule.

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A. Inhaltsverzeichnis

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B. Literaturverzeichnis .................................................................................XV C. Abkürzungsverzeichnis ......................................................................XXIX D. Einleitung ............................................................................................................1 E. Allgemeiner Teil – Legung der Grundlagen ................................5 I. Die Entscheidungsfindung des Vorstands im Rahmen der sog. Business Judgment Rule, § 93 Abs. 1 S. 2 AktG .............................5 1) Die Abwägung von Chancen und Risiken unter Unsicherheit als Kern unternehmerischer Entscheidungsfindung ...........................................................................5 2) Schutz der unternehmerischen Entscheidungsfindung .................9 3) Die Informationspflicht als wesentliche Voraussetzung der Abwägung von Chancen und Risiken ......................................11 4) Zum (nachhaltigen) Wohle der Gesellschaft ..................................13 a) Der Unternehmenserfolg ...........................................................13 b) Ein angemessenes (nachhaltiges) Risikoprofil ......................14 aa) Einrichtung eines Früherkennungsystems ............................15 bb) Pflicht zur Vermeidung übermäßiger Risikokonzentration ....................................................................16 c) Vermeidung bestandsgefährdender Risiken ..........................18 aa) Verbot konkreter Bestandsgefährdungen ..............................18 bb) Zulässigkeit abstrakter Bestandsgefährdungen ...................19 i. Die Gegenmeinung .....................................................................19 ii. Ein Plädoyer für die Zulässigkeit .............................................20 Xiii. Notwendigkeit der Berücksichtigung sonstiger Interessen? ..................................................................... 22 iv. Besondere Situationen: Gründung und Krise ........................ 25 v. Zwischenfazit .......................................................................................26 cc) Prozeduale Absicherung bei der Eingehung abstrakt bestandsgefährdender Risiken.....................................27 II. Legalitätspflicht als Grenze der unternehmerischen Entscheidungsfindung ............................................ 28 1) Fallgruppen der Legalitätspflicht ......................................................30 a) Innere Legalitätspflicht ................................................................. 31 aa) Organisationelle Legalitätspflicht ............................................31 bb) Sonstige Verhaltens- und Unterlassungspflichten ...............32 cc) Zum Deutschen Corporate Governance Kodex, § 161 AktG .......................................................................32 b) Äußere Legalitätspflicht .............................................................39 aa) Grundlage der sog. „äußeren“ Legalitätspflicht ....................41 bb) Kein Ausfluss der Vermögensbetreuungspflicht – Verbot sog. nützlicher Pflichtverletzungen ...........................42 cc) Keine Begründung durch Korporationsrecht ........................44 dd) Herleitung aus grundlegenden übergesetzlichen Rechtsprinzipien ..........................................44 c) Vertragspflichten sind kein Bestandteil...

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