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Performance Measurement im Einzelhandel

Multiperspektivische Diskussion zur Implementierung und Verwendung von Erfolgskennzahlen auf der operativen Einzelhandelsebene

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Verena Harrauer

Die Ausgestaltung von Performance Measurement orientiert sich an branchenspezifischen Charakteristika. Mit Hilfe eines Mixed-Methods-Ansatzes zeigt die Autorin für den Einzelhandel, welche Erfolgskennzahlen relevant sind. Der Fokus liegt auf der Verwendung von Performance-Kennzahlen auf der Filialebene. Die Ausgangsbasis der Analyse bildet ein Literaturüberblick, der die kennzahlenorientierte Handelsmarketingforschung der letzten 50 Jahre beleuchtet. Problemzentrierte Leitfadeninterviews mit Handelsmanagern aus dem US-amerikanischen und deutschsprachigen Raum zeigen Unterschiede im Verständnis der Konzeption. Eine Face-to-Face-Befragung von Managern sowie ein conjoint-analytischer Ansatz präsentieren Relevanz und Nützlichkeit von Handelskennzahlen im Alltag.
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5 Die Entwicklung von PM in der Handels- und Marketingforschung

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Gibt man die Suchanfrage „Performance Measurement“ in die Suchmaschine Google ein, so erhält man 23.200.000 Treffer. Eine Einschränkung auf die Ein- zelhandelsbranche (Performance Measurement in Retailing), führt zu 5.680.000 Treffer. Google Scholar, eine Suchmaschine, die sich auf wissenschaftliche Beiträ- ge einschränkt, liefert bei dieser Anfrage ungefiltert noch immer 126.000 Hits (Google Anfrage am 09. Juni 2014). Diese Ergebniszahlen sollen verdeutlichen, dass in einem klar abgegrenzten Forschungsfeld sowohl in der managementorien- tierten Diskussion als auch im wissenschaftlichen Kontext ein unüberblickbares Feld an Informationen zur Verfügung steht. Bis dato fehlt ein Überblick der Lite- ratur, der die Erkenntnisse von Performance Measurement in dieser Forschungs- disziplin verortet. Eine kompakte Aufbereitung verdichtet bestehendes Wissen und deckt Widersprüchlichkeiten in der Konzeption und den Forschungsergeb- nissen auf (Strauß/Zecher 2013, 234). Weiters hilft sie, Erkenntnisse aus unter- schiedlichen Forschungsströmungen miteinander zu vereinen (Eisend 2014, 1). Der vorliegende Beitrag soll daher helfen, Struktur in die einzelhandelsbezogene Performance Measurement-Diskussion zu bringen. Die Methodik der systematischen Inhaltsanalyse im Zuge des Literaturü- berblicks wird als beobachtende Technik eingestuft. Sie analysiert eine bereits bestehende, verschriftlichte Form der Kommunikation – in diesem Fall Journal- Artikeln (Harrison/Reilly 2011, 11). Da die Betrachtung der Beiträge in deskrip- tiver Art und Weise durchgeführt wird und Fragen zu Herkunft, Methodologie, Erhebungsmethode etc. beantwortet werden, reiht sich dieses Kapitel in den Be- reich der qualitativen Forschungsdisziplin ein (Creswell 2014, 38). Zusätzlich dienen Häufigkeitsverteilungen dazu, Entwicklungen im Zeitablauf zu operati- onalisieren. Die in Kapitel 5.1...

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