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Deutsche Schülersprache

Sprachgebrauch und Spracheinstellungen Jugendlicher in Deutschland

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Eva Neuland

Der Band präsentiert die Gesamtergebnisse des Wuppertaler DFG-Projekts zu Sprachgebrauch und Spracheinstellungen von Jugendlichen im Schulalter in insgesamt 9 Bundesländern. Mit einer durch Befragung und Beobachtung gewonnenen Datengrundlage von Datengrundlage von über 1.000 Jugendlichen wird die bislang größte empirische Untersuchung im deutschen Sprachraum vorgestellt. Sie vermittelt einen Einblick in exemplarischen Wortgebrauch, ausgewählte Stilmittel und konversationelle Handlungsmuster (Frotzeln, Lästern, Erzählen) sowie in Spracheinstellungen Jugendlicher u.a. zu Typizität, Verwendungssituationen und Gebrauchsbegründungen von Jugendsprachen bei Jugendlichen verschiedener Altersstufen und Bildungsgänge zur Jahrtausendwende. Soziolinguistischen Differenzen wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Ergebnisse lassen Sprachkompetenzen Jugendlicher in neuem Licht erscheinen und belegen die Thesen von Jugendsprachen als Faktoren der Gegenwartssprache und zugleich der individuellen Sprachbiographien.

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Vorwort

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Im Folgenden werden erstmals die Gesamtergebnisse des Wuppertaler DFG-Pro- jekts zu Sprachgebrauch und Spracheinstellungen Jugendlicher in Deutschland präsentiert. Das Projekt wurde in den Jahren 1999 bis 2003 durch eine finanzielle Unterstützung der DFG ermöglicht, wofür an dieser Stelle herzlich zu danken ist. Mit Hilfe dieser Mittel konnte die bislang umfangreichste empirische Untersu- chung des Sprachgebrauchs von ca. 1200 Jugendlichen in insgesamt neun Bundes- ländern durchgeführt werden. Teile der theoretischen und empirischen Erkenntnisse wurden fortlaufend der Fachöffentlichkeit vorgestellt und konnten zur internationalen Forschungsent- wicklung beitragen, ebenso wie deren Impulse in unsere Überlegungen Eingang fanden. Allen Fachkollegen im In- und Ausland sei für ihre anregenden Diskus- sionsbeiträge herzlich gedankt. Zwar sind seit Projektbeginn schon eine Anzahl von Jahren vergangen; doch konnten viele Einzelbefunde noch nicht im Gesamt- kontext und in der nötigen Detaillierung vorgestellt werden. Das Manuskript wurde auch in den früher fertig gestellten Kapiteln durchgehend aktualisiert. Die Durchführung eines solchen Forschungsprojekts wäre ohne die tatkräfti- ge Mitwirkung wissenschaftlicher sowie studentischer Mitarbeiter nicht möglich gewesen: An dieser Stelle sind Sonja Watzlawik und Stefan Martin als damalige Projektmitarbeiter1 zu nennen, die maßgeblich an der Phase der Vorbereitung und Durchführung der Datenerhebung beteiligt waren. Daniel Buchenauer (Schubert) hat in seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehrgebiet seine For- schungsinteressen und Fachkenntnisse in die Auswertung eingebracht. Die Mit- hilfe der studentischen Mitarbeiter bei der Dokumentation und Aufbereitung der Daten war unverzichtbar. Zuletzt haben Florian Wiebel und Benjamin K...

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