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Vorgaben des Grundgesetzes und der Europäischen Menschenrechtskonvention für einen Rechtsschutz gegen überlange Gerichtsverfahren

Eine Analyse des Gesetzes über den Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren und strafrechtlichen Ermittlungsverfahren

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Manuel Julius Schubert

Das Grundgesetz und die Europäische Menschenrechtskonvention gewährleisten einen Anspruch auf eine angemessene gerichtliche Verfahrensdauer und gebieten einen gesetzlichen Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren. Letzteren regelte der deutsche Gesetzgeber für überlange Gerichtsverfahren und strafrechtliche Ermittlungsverfahren im Jahr 2011. Der Autor untersucht, ob dieser gesetzliche Rechtsschutz die Vorgaben des Grundgesetzes und der Europäischen Menschenrechtskonvention erfüllt und unangemessene Verfahrensverzögerungen verhindern kann.

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Inhaltsverzeichnis

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1. Kapitel: Einleitung und Gang der Untersuchung .........................13 2. Kapitel: Der verfassungsrechtliche Anspruch auf eine angemessene gerichtliche Verfahrensdauer und das verfassungsrechtliche Gebot eines Rechtsschutzes gegen überlange Gerichtsverfahren ......................................................................17 A) Verfassungsrechtlicher Anspruch auf eine angemessene gerichtliche Verfahrensdauer ..................................................................................................19 I. Vor der öffentlich-rechtlichen Gerichtsbarkeit ....................................... 19 II. Im Zivilprozess ............................................................................................ 22 III. Im Strafverfahren ........................................................................................ 26 1. Verfahrensbeteiligter in Haft ................................................................ 27 2. Verfahrensbeteiligter in Freiheit .......................................................... 29 IV. Prozessgrundrechte .................................................................................... 31 1. Die Verfahrensgarantie des gesetzlichen Richters ............................. 31 2. Der Anspruch auf rechtliches Gehör ................................................... 33 V. Zwischenergebnis ........................................................................................ 35 B) Verfassungsrechtlich gebotener Rechtsschutz gegen überlange Gerichtsverfahren ..................................................................36 I. Plenumsentscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör .................................. 37 II. Das Gebot effektiven Rechtsschutzes aus Art. 19 Abs. 4 GG ................. 41 1. Wortlaut, Systematik und Entstehungsgeschichte des Art. 19 Abs. 4 GG .................................................................................. 42 2. Sinn und Zweck des Art. 19 Abs. 4 GG ............................................... 45 3. Bezug zum Rechtsschutz gegen überlange Gerichtsverfahren......... 46 III. Verhältnis der verschiedenen Rechtsschutzgebote ................................. 48 C) Spannungsverhältnis mit anderen Verfassungsgütern ...................................49 I. Unabhängigkeit der Richter ....................................................................... 50 8II. Funktionsfähigkeit der Gerichte................................................................ 52 D) Zusammenfassung ..............................................................................................53 3. Kapitel: Die Angemessenheit der Verfahrensdauer und die Vorgaben für einen Rechtsschutz gegen überlange Gerichtsverfahren ................................................55 A) Verhältnis von EMRK und Grundgesetz ........................................................56 I. Befolgung der EGMR-Rechtsprechung .................................................... 58 II. Zukünftige Rangänderung der EMRK ..................................................... 61 B) Die Angemessenheit der Verfahrensdauer ......................................................64 I. Das Recht auf ein Verfahren innerhalb angemessener Frist gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 EMRK ........................................................ 64 1. Anwendungsbereich von Art. 6 Abs. 1 S. 1 EMRK ........................... 65 a)...

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