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Haftungsprivilegierung der Geschäftsleitung durch fachkundige Beratung

Entwicklung eines gesellschaftsrechtlichen Vertrauensgrundsatzes unter Berücksichtigung anglo-amerikanischen Rechts

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Björn Müller

Das Buch beschäftigt sich mit der Haftungsprivilegierung der Geschäftsleitung durch fachkundige Beratung. Geschäftsleiter von Kapitalgesellschaften sind auf praxisnahe Enthaftungsmethoden angewiesen. Hierzu greifen sie regelmäßig auf fachkundige Berater zurück. Ziel der Untersuchung ist es, einen allgemeinverbindlichen Vertrauensgrundsatz im Kapitalgesellschaftsrecht zu entwickeln. Die dargelegten Anforderungen sollen dem ratsuchenden Geschäftsleiter eine Handlungsmaxime an die Hand geben, bei deren Befolgung er nicht vor risikobehafteten Geschäften zurückschrecken muss. Anglo-amerikanische Rechtsprechung und Literatur wird hierzu in die Untersuchung als Auslegungshilfe mit einbezogen.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .....................................................................................17 Einleitung ................................................................................................................23 A) Die Problematik des Vertrauens auf eine fachkundige Beratung .......................................................................................23 B) Ziel der Untersuchung ......................................................................................27 C) Gang der Untersuchung ....................................................................................28 Kapitel 1: Haftungsprivilegierung des Schuldners durch die Beauftragung eines Beraters innerhalb vertraglicher Schuldverhältnisse? ..........................................31 A) Allgemeines ........................................................................................................31 B) Der Verschuldensmaßstab nach § 276 BGB ...................................................33 C) Unvermeidbarer Rechts- oder Tatsachenirrtum ...........................................34 I. Rechtsirrtum .............................................................................................. 35 1) Eindeutige Rechtslage ..................................................................... 38 2) Umstrittene Rechtslage ................................................................... 39 II. Tatsachenirrtum ........................................................................................ 40 III. Ordnungsgemäß eingeholte Beratung .................................................... 41 1) Die Voraussetzungen einer ordnungsgemäßen Beratung im Überblick .................................................................................... 43 a) Auswahl des Beraters .............................................................. 43 b) Information des Beraters ........................................................ 44 c) Überprüfung des Rates ........................................................... 45 2) Problemlage bei Vorliegen eines unvermeidbaren Irrtums ....... 47 IV. Drittschadensliquidation .......................................................................... 48 V. Verschuldenszurechnung nach § 278 S. 1 BGB ..................................... 50 1) Sonderverbindung ........................................................................... 51 Inhaltsverzeichnis10 2) Erfüllungsgehilfeneigenschaft ........................................................ 52 3) Handeln in Erfüllung der Verbindlichkeit ................................... 56 4) Verschulden des Erfüllungsgehilfen ............................................. 56 VI. Zwischenergebnis ...................................................................................... 57 D) Zusammenfassung .............................................................................................58 Kapitel 2: Grundlagen der Haftungsprivilegierung im Kapitalgesellschaftsrecht ............................................................59 A) Die Haftung der Geschäftsleitung ...................................................................59 I. Die Innenhaftung der Geschäftsleitung ................................................. 60 II. Unternehmerische Entscheidungen i. S. d. § 93 I 2 AktG .................... 65 III. Die Außenhaftung der Geschäftsleitung ................................................ 69 IV. Verschärfung der Haftung und deren Geltendmachung ..................... 69 1) Allgemeine Regelung ...................................................................... 70 2) Verschärfung durch die Rechtsprechung ..................................... 72 3) Verschärfung durch den Gesetzgeber ........................................... 73 a) Geltendmachung der Ansprüche durch eine Aktionärsminderheit .............................................................. 73 b) Weitere gesetzliche Maßnahmen........................................... 75 4) Steigendes öffentliches Interesse .................................................... 76 5) Der Mittelweg einer angemessenen Haftung ............................... 77 B) Allgemeiner Sorgfaltsmaßstab .........................................................................79...

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