Show Less

Die Bildung offener Rücklagen in der Personenhandelsgesellschaft und im personengesellschaftsrechtlichen Konzern

Series:

Leona Schefzig

Die Bildung offener Rücklagen in Personenhandelsgesellschaften, insbesondere durch mehrheitlich getroffene Thesaurierungsbeschlüsse, war und ist in Rechtsprechung und rechtswissenschaftlicher Literatur Gegenstand einer kontroversen Diskussion. Die Autorin skizziert die Entwicklung dieser Diskussion und analysiert die Voraussetzungen für die Wirksamkeit mehrheitlich getroffener Thesaurierungsbeschlüsse insbesondere anhand der sogenannten Kernbereichslehre. Auf dieser Grundlage entwickelt sie einen kautelarjuristischen Lösungsvorschlag. Die Autorin untersucht die Problematik übertragen auf einen Konzern mit einer Personengesellschaft an der Spitze und entwirft abschließend ein Modell für eine konzerndimensionale Anwendung gesellschaftsvertraglicher Thesaurierungsklauseln.

Prices

See more price optionsHide price options
Show Summary Details
Restricted access

Übersicht

Extract

Einleitung ................................................................................................................21 Erster Teil – Gewinnthesaurierung in der unverbundenen Personenhandelsgesellschaft ...........................................................................27 § 1 Grundlagen ........................................................................................................27 A. Gewinnermittlung und -feststellung in der Personenhandelsgesellschaft ..... 27 I. Der Jahresabschluss als Grundlage der Gewinnermittlung ................ 27 II. Die Aufstellung des Jahresabschlusses ................................................... 28 III. Die Feststellung des Jahresabschlusses .................................................. 29 B. Gewinnverteilung und -verwendung in der Personenhandelsgesellschaft ...................................................................... 35 I. Die Gewinnverteilung .............................................................................. 35 II. Kapitalanteile und Gesellschafterkonten ............................................... 41 III. Die Entnahmerechte und Ausschüttungsansprüche ............................ 48 C. Beschlussfassung in der unverbundenen Personenhandelsgesellschaft .......59 I. Grundsatz: Das Einstimmigkeitsprinzip ............................................... 59 II. Gesellschaftsvertragliches Mehrheitsprinzip ........................................ 60 § 2 Mehrheitliche Jahresabschlussfeststellung ....................................................77 A. Entwicklung in Rechtsprechung und Lehre .................................................... 77 I. Entwicklung bis zur Otto-Entscheidung ............................................... 77 II. Die Otto-Entscheidung ............................................................................ 78 B. Schlussfolgerungen aus der Rechtsprechung des BGH ................................. 79 I. Auslegung nach „normalen“ Grundsätzen ohne Vorgaben des Bestimmtheitsgrundsatzes ....................................................................... 79 II. Keine weiteren Erfordernisse nach der Kernbereichslehre ................. 81 C. Fazit ...................................................................................................................... 82 § 3 Die Bildung offener Rücklagen in der unverbundenen Personenhandelsgesellschaft ...........................................................................83 A. Einleitung und Problemaufriss ......................................................................... 83 8I. Grundlagen der Finanzierung der Gesellschaft ................................... 83 II. Sinn und Zweck von Gewinnrücklagen................................................. 84 III. Gesetzliche Ausgangslage ........................................................................ 86 B. Gesellschaftsvertragliche Gestaltungsmöglichkeiten ..................................... 89 I. Allgemeine Mehrheitsklausel .................................................................. 89 II. Ausdrückliche Mehrheitsklausel ............................................................ 89 III. Vertraglich festgelegte Teilthesaurierung .............................................. 89 IV. Festgelegte Quote in Kombination mit Mehrheitsbeschluss über Erhöhung dieser Quote ................................................................... 90 V. Ausdrückliche Mehrheitsklausel mit mehrheitsfestem Ausschüttungssockel oder Höchstgrenze .............................................. 91 VI. Vorschläge aus der Literatur .................................................................... 91 C. Voraussetzungen für die formelle Legitimation der Mehrheit zur Rücklagenbildung ....................................................................... 92 I. Die Rechtslage vor der Otto-Entscheidung ........................................... 92 II. Die Rechtslage nach der Otto-Entscheidung ........................................ 94 D. Weitere Voraussetzungen f...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.