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Der Brief im deutschen Drama des 18. und 19. Jahrhunderts

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Irene Rupp

Briefe spielen im deutschen Drama und Theater des 18. und 19. Jahrhunderts eine auffallend gewichtige Rolle. Sie sind häufig, werden vielfältig variiert und kreativ inszeniert. Am Schnittpunkt von Literatur-, Theater- und Medienwissenschaft beweist die Autorin in zahlreichen Einzelanalysen, dass Briefe weit mehr sind als eine dramaturgische Bequemlichkeit, sondern bewusst gebrauchtes und höchst wirkungsvolles Stilmittel. Aus wiederkehrenden Mustern und Motiven erstellt sie einen umfassenden Katalog von Funktionen und Wirkungsweisen des Briefs im Drama. Er gibt Auskunft über die ästhetischen Strategien, die wichtige Bausteine zur Interpretation einzelner Dramen und zur Beschreibung von Gattungskonventionen und -traditionen der Zeit zwischen Aufklärung und Frührealismus sind.

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7. Anhang

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259 7. Anhang 360 ausgewählte Dramen mit Briefen als Motiv der Handlung Meine Aufstellung versteht sich als Anregung zur weiteren Lektüre und Forschung, nicht als Abschluss. Sie ist daher – auch wenn das 18. und 19. Jahr- hundert natürlich den Schwerpunkt bildet – nicht auf den Zeitrahmen dieser Untersuchung beschränkt. Neben den allgemein bekannten und kanonisierten deutschen Dramen, in denen Briefe vorkommen, werden auch solche aufgeführt, die während der Arbeit an dieser Untersuchung mithilfe von Datenbanken, Nach- schlagewerken und Forschungsliteratur aufgefunden wurden. Insbesondere sind hier die Digitale Bibliothek (Bd. 95: Deutsche Dramen von Hans Sachs bis Arthur Schnitzler) zu nennen, die Digitalisate der Werke einzelner Dramatiker (z. B. zu Nestroy) sowie das Dramenlexikon des 18. Jahrhunderts, das eine subjektive Aus- wahl oft weniger bekannter Stücke vorstellt. Nicht abgeschlossen werden kann diese Liste schon deshalb, weil ein nicht geringer Teil der reichen dramatischen Produktion vergangener Jahrhunderte, sofern er überhaupt gedruckt wurde, ent- weder nicht überliefert oder inzwischen in Vergessenheit geraten ist. Dennoch sollte es bei intensiver Recherche möglich sein, diese Aufstellung beträchtlich zu erweitern, zumal die Digitalisierung von Werkausgaben und bisher weniger bekannten dichterischen Nachlässen weiter voranschreitet und mit ihrer Stich- wortsuche eine gute Trefferquote ermöglichen sollte. Eine Liste von Dramen mit Briefen könnte zudem – falls die zuständige Spezialforschung noch keine derar- tige Sammlung erstellt hat – auf das gesamte europäische Theaterschaffen ausge- dehnt werden. So sind etwa Shakespeares Historien und Tragödien, Komödien und Romanzen für ihre...

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