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Personengesellschaften in Steuerverfahren

Verfahrensklarheit trotz Einheit und Vielheit

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Nina Erm

Schrifttum und Rechtsprechung befassen sich zumeist mit komplexen materiell-rechtlichen Problemen, die das Steuerrecht bei Personengesellschaften aufwirft. Verfahrensrechtliche Fragen werden hingegen selten erörtert. Dies entspricht einer allgemeinen Tendenz, das Verfahrensrecht im Verhältnis zum materiellen Recht als nachrangiges Recht anzusehen. Diese Arbeit untersucht für das Steuerrecht das Verhältnis von materiellem Recht und Verfahrensrecht bei Personengesellschaften und zeigt Abstimmungsbedarf auf. Die Arbeit legt dar, ob die aus der mangelnden Abstimmung herrührenden Konsequenzen mit höherrangigem Recht vereinbar sind und sucht nach steuerrechtlichen Lösungen sowohl im Wege der Auslegung als auch im Wege der gesetzlichen Kodifikation.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .......................................................................................17 Erster Teil Einleitung § 1 Gegenstand und Gang der Untersuchung .........................................23 Zweiter Teil Zum materiellen Recht der Personengesellschaft und ihrer Gesellschafter im einheitlichen und gesonderten Feststellungsverfahren: „Stand des Irrtums“ § 2 Das Wechselspiel von Einheits- und Vielheitsbetrachtung .......29 I. Einführung .......................................................................................................29 II. Zum Dualismus der Unternehmensbesteuerung. Die Rechtsnatur der Personengesellschaft als Problem ...........................................................30 III. Die Entwicklung in der Rechtsprechung .....................................................31 1. Die Bilanzbündeltheorie ..........................................................................31 a) Die Anfänge der Bilanzbündeltheorie .............................................31 b) Die Übernahme der Bilanzbündeltheorie durch den Bundesfinanzhof .................................................................................33 c) Die steuerlichen Konsequenzen der Bilanzbündeltheorie ............33 d) Die Abkehr von der Bilanzbündeltheorie ........................................34 2. Die Einheitsbetrachtung ..........................................................................35 a) Die Entwicklung bis zum Beschluss des Großen Senats vom 25. Juni 1984 ...............................................................................35 b) Der Beschluss des Großen Senats vom 25. Februar 1991 ..............36 c) Der Beschluss des Großen Senats vom 3. Mai 1993 .......................37 3. Zwischen Einheit und Vielheit ................................................................39 a) Der Beschluss des Großen Senats vom 3. Juli 1995 ........................39 10 b) Entscheidungen zur Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Schwesterpersonengesellschaften ...............................................40 § 3 Zur Steuerrechtsfähigkeit der Personengesellschaft ......................43 I. Grundlegung: Die Rechtsfähigkeit................................................................43 1. Zivilrechtliche Rechtsfähigkeit ................................................................43 a) Definition und Umfang der Rechtsfähigkeit ...................................43 b) Natürliche und juristische Personen als Rechtssubjekte ...............44 c) Personengesellschaft als Rechtssubjekte ..........................................44 2. Öffentlich-rechtliche Rechtsfähigkeit .....................................................46 II. Grundlegung: Die Steuerrechtsfähigkeit ......................................................46 1. Keine steuergesetzliche Regelung ...........................................................46 2. Definition und Reichweite der Steuerrechtsfähigkeit ..........................47 III. Die Steuerrechtsfähigkeit von natürlichen und juristischen Personen .......48 IV. Die Steuerrechtsf...

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