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Die deutsche Pferdewirtschaft

Betriebswirtschaftliche Aspekte zwischen Hobby und Unternehmung

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Edited By Christina Münch and Katharina Wiegand

Der Sammelband führt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu den vielfältigen Segmenten der deutschen Pferdewirtschaft praxisrelevant aufbereitet zusammen. Betriebswirtschaftliche Fragestellungen stehen im Blickpunkt von Unternehmen, Dienstleistern oder Pferdebetrieben, die es sich zum Ziel gesetzt haben, unternehmerisch erfolgreich zu sein. Das Pferd als Hobby steht wiederum bei mehr als drei Millionen Personen im Mittelpunkt des Interesses. Ob Ausgleich zum Alltag, sportlicher Erfolg oder Naturverbundenheit – zum Pferdesport kommen die Menschen aus unterschiedlichen Motiven. Der Kontrast zwischen wirtschaftlicher Unternehmung und Hobby mag die Begründung für den insgesamt niedrigen Professionalisierungsgrad in der Pferdewirtschaft sein. Dieser Band richtet sich an Verbände, Betriebsleiter von Pferdebetrieben und an Studierende und Hochschulen aus den Bereichen der Pferde- und Agrarwissenschaften sowie dem Sportmanagement.
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Insa Bandemer, Franziska Baum, Elena Möller und Jasmin Singh - Zukunftsperspektive Freizeitreiten

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Insa Bandemer, Franziska Baum, Elena Möller und Jasmin Singh

Zukunftsperspektive Freizeitreiten1

Abstract Auf Basis eines Wirkungsmodells für den Zusammenhang von Freizeit und Reiten wurden drei Szenarien für dieses Themenspektrum erarbeitet. Das Wirkungsmodell umfasst grundlegende Zugänge zum freizeitsportlichen Reiten und Bestandteile der relevanten Infrastruktur. Über die Sichtung verschiedener Studien und einzelne Expertengespräche wurden mögliche Entwicklungslinien u. a. im Hinblick auf Freizeitverhalten, Motivationen zum Reitsport und politischen Rahmenbedingungen ausgelotet.

Im günstigsten Fall gelingt es, über eine Schärfung des Profils von Freizeitreiten u. a. durch Kooperationen und einfache Zugänge zum Reiten, Menschen für diese Form der Freizeitaktivität zu gewinnen. Die Entwicklung der Vereinslandschaft und die aktive politische Arbeit gehören ebenfalls dazu. Im Negativfall gelingt es nicht, Freizeitreiten positiv zu positionieren, was letztlich zu einer Schrumpfung der Vereins- bzw. Anbieterlandschaft führt. Im Trend-Scenario werden letztlich Hinweise gegeben, die u. a. auf eine Modernisierung der Vereinsarbeit oder die Annäherung an moderne Kommunikationsmedien als Mittel hinweisen, um auf die entsprechenden Angebote des Freizeitreitens hinzuweisen.

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