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Die gemischten und verbundenen Verträge im Internationalen Privatrecht

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Melanie Kaspers

Dieses Buch bietet ein praktikables Konzept für die Anknüpfung gemischter und verbundener Verträge vor dem Hintergrund der Rom I-Verordnung. Gemischte Verträge erfordern in der Regel eine Schwerpunktbestimmung, für die die Autorin einen Katalog von greifbaren Kriterien aufstellt. Verbundene Verträge können auch einen verbraucherrechtlichen Bezug haben. Sie sind gemäß Art. 6 Rom I-VO anzuknüpfen. Für Fälle, in denen die Verbrauchereigenschaft verneint wird, befürwortet die Autorin eine akzessorische Anknüpfung nach Art. 4 Abs. 3 Rom I-VO und setzt sich dabei umfassend mit dem in der Literatur verlangten Erfordernis der Parteiidentität auseinander.
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Einleitung

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A. Problemaufriss

Die gemischten und verbundenen Verträge sehen sich im Internationalen Privatrecht einem gemeinsamen Zielkonflikt gegenüber: Ihr Entstehen verdanken sie größtenteils dem Postulat der Privatautonomie. Diese Privatautonomie ist es aber auch, die zu einer schier unüberblickbaren Fülle an möglichen Fallgestaltungen führen kann. Gleichzeitig versucht das Rechtssystem für bestimmte typische Fallkonstellationen verallgemeinerungsfähige Normen zu entwickeln und den Anwendungsbereich jener Regeln abzustecken.1

Es sind insbesondere die Rom-Verordnungen, die grenzüberschreitend eine ordnende Wirkung für Sachverhalte mit Auslandsbezug schaffen und Unterschiede in den bestehenden mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen vereinheitlichen sollen. Ein gemeinsames Fundament wurde dadurch zweifellos geschaffen.2

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