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Die Rechtsnatur der Gesellschafterkonten

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Yorck Frese

Im Mittelpunkt des Buches steht die Bestimmung der handelsrechtlichen Rechtsnatur von Gesellschafterkonten in Personenhandelsgesellschaften. Der Autor untersucht Kriterien aus Rechtsprechung und Literatur auf ihre Bedeutung für die Qualifikation eines Gesellschafterkontos als Kapital- oder Forderungskonto. Die Erkenntnisse werden an typischen Gestaltungen erprobt und auf mittelbare Unternehmensbeteiligungen übertragen. Das Ergebnis ist ein differenzierter Vorschlag für eine gesellschaftsvertragliche Regelung von Gesellschafterkonten.
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1. Kapitel Gesellschafterkonten

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1.  Kapitel Gesellschafterkonten

A.  Vorläufiger Befund

I.  Gesellschafterkonten in der Praxis

Die handelsrechtlichen Regelungen über Gesellschafterkonten sind seit Erlass des HGB am 10. Mai 1897 unverändert. Die Praxis der Personengesellschaften hat sich in der gleichen Zeit gewandelt. Während der HGB-Gesetzgeber 1897 noch eine offene Handelsgesellschaft im Blick hatte, in der ein kleiner Gesellschafterkreis vor allem durch persönliche Mitarbeit der Gesellschafter den Geschäftsbetrieb führt,1 gibt es heute Kommanditgesellschaften mit einer Vielzahl gesellschaftsrechtlich beteiligter und schuldrechtlich verbundener Gesellschafter.2 Neben der typischen oHG und KG haben sich sogenannte mittelbare Unternehmensbeteiligungen wie die atypische stille Gesellschaft etabliert, die der Gesetzgeber von 1897 nicht voraussah und der aktuelle Gesetzgeber nicht zu regeln vermag.3 Viele Personengesellschaften sind sowohl im Innen- als auch im Außenverhältnis Kapitalgesellschaften ähnlich geworden.4 ← 1 | 2 →

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