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Die Rechtsnatur der Gesellschafterkonten

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Yorck Frese

Im Mittelpunkt des Buches steht die Bestimmung der handelsrechtlichen Rechtsnatur von Gesellschafterkonten in Personenhandelsgesellschaften. Der Autor untersucht Kriterien aus Rechtsprechung und Literatur auf ihre Bedeutung für die Qualifikation eines Gesellschafterkontos als Kapital- oder Forderungskonto. Die Erkenntnisse werden an typischen Gestaltungen erprobt und auf mittelbare Unternehmensbeteiligungen übertragen. Das Ergebnis ist ein differenzierter Vorschlag für eine gesellschaftsvertragliche Regelung von Gesellschafterkonten.
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3. Kapitel Erprobung anhand typischer Konstellationen

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3.  Kapitel Erprobung anhand typischer Konstellationen

Die Ergebnisse des 2. Kapitels werden im Folgenden anhand typischer Konstellationen und streitiger Fälle erprobt. Dabei wird zunächst auf diejenigen Konstellationen einzugehen sein, die in der Vergangenheit umstritten waren und zwischenzeitlich in Schrifttum und Rechtsprechung übereinstimmend beurteilt werden. Es geht in diesen Fällen um die Rechtsnatur von Gesellschafterkonten, die in den typischen Kontenmodellen (dazu 1. Kapitel D.III) vorkommen. Im Anschluss werden die Rechtsnatur negativer Gesellschafterkonten, die Buchung von Liquiditätsausschüttungen als Beispiel für zulässige Entnahmen und die Rechtsnatur der Rücklagenkonten untersucht.

A.  Rechtsnatur der Gesellschafterkonten in typischen Kontenmodellen

I.  Rechtsnatur der Konten des Kommanditisten im gesetzlichen Modell

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