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Bilder Belgiens verstehen

Politische und kulturelle Zusammenhänge – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

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Marieke Gillessen

Das Buch behandelt die politische und kulturelle Situation Belgiens aus verschiedenen Blickwinkeln. Das kleine Land mit den drei Sprachgruppen und den unterschiedlichen cultural networks bildet ein hochkomplexes System und ist für Außenstehende schwer durchschaubar. Auf der Basis von Interviews, einer Datenerhebung sowie einer Comic-Analyse beleuchtet die Autorin kritisch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen frankophonen und niederländischsprachigen Belgiern. Vor dem Hintergrund der historisch-politischen Entwicklung stellt sie die Frage, ob zwei unabhängige Kulturen innerhalb des Landes existieren. Ihr besonderes Interesse gilt dabei den Auswirkungen der strukturellen Asymmetrie und des politischen Systems auf die Identität.
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3. Methodik

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3.  Methodik

Kapitel 3 legt die Vorgehensweise der Arbeit dar. Es wird mit der Festlegung einiger Begrifflichkeiten begonnen und im Anschluss die European Values Study vorgestellt sowie deren Nutzung mithilfe des Statistikprogramms SPSS426 und die Interpretation der Daten anhand der kulturellen Dimensionen. Als Verifizierungswerkzeug werden die Arbeit mit den Comics und die Befragung definiert.

In der vorliegenden Arbeit sind mit dem Begriff „Wallonen“ der besseren Lesbarkeit halber alle frankophonen Belgier gemeint. Korrekter wäre es, hier von den „Frankophonen“ zu sprechen, da der Begriff „Wallonen“ lediglich die Bewohner der Region Wallonie, nicht aber die frankophonen Brüsseler umfasst.427 Die Benennung „Frankophone“ würde jedoch wiederum die Bewohner der Deutschsprachigen Gemeinschaft428 ausschließen, weshalb hier der Begriff „Wallonen“ für alle Belgier benutzt wird, die nicht „Flamen“ sind. Mit den „Flamen“ werden alle niederländischsprachigen Belgier einschließlich niederländischsprachiger Brüsseler bezeichnet. Nur wenn der Bezug ein rein sprachlicher ist, werden die Bezeichnungen „frankophone“ oder synonym „französischsprachige Belgier“ beziehungsweise „niederländischsprachige Belgier“ benutzt.

Aus Gründen der Lesbarkeit werden in der vorliegenden Arbeit ausschließlich die maskulinen Begriffe von nicht-spezifizierten Personen verwendet. Hiermit sind selbstverständlich Männer und Frauen gemeint.

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