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Ost und West in Buch und Bibliothek

Festschrift für Horst Röhling

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Edited By Gottfried Kratz

Dieser Band der «Arbeiten und Bibliographien zum Buch- und Bibliothekswesen» ist dem Gründer und langjährigen Herausgeber der Reihe, Horst Röhling, aus Anlass dessen 85. Geburtstags gewidmet. Er vereint Beiträge zu den Gebieten «Bibliotheca-Slavica-Ecclesia orientalis», auf denen der Gefeierte in vielen Jahren veröffentlichte. Neben Beiträgen, die Horst Röhling selbst gewidmet sind, erscheinen hier vor allem Texte zu den deutsch-russischen Beziehungen in «Druck und Verlag», «Buch und Bibliothek», «Wort und Bild» in Ost und West. Verfasst wurden diese von Kollegen und Weggefährten unterschiedlicher institutioneller Bindung an Bibliothek, Archiv und Universität aus Deutschland und Russland.
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Der Berliner russische Verlag „Neva“ und seine „deutsche Abteilung“ (1921-1928)

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Gottfried Kratz (Münster)

Der Berliner russische Verlag „Neva“ und seine „deutsche Abteilung“ (1921–1928)

Abstract: First detailed history of the Berlin Russian publishing house “Neva” (1921–1928), its authors, illustrators, translators, editors and directors, predominantly based upon archival sources from Russia, Germany and Austria. The extensive appendix gives a “de-visu” based bibliography of all books registered including those planned to be published by “Neva” in Russian and German.

Der russische Buchdruck in Deutschland, in seinen Anfängen im 18. Jahrhundert wurzelnd und ab der Mitte des 19. Jahrhunderts aufblühend, erlebt in den 1920er Jahren in Berlin sein „Goldenes Zeitalter“.1 So lassen sich 242 Verlage und 33 Druckereien allein für den Zeitraum von 1918 bis 1941 ermitteln.2 Beeindruckende Zahlen, auch wenn die Mehrzahl dieser Verlage mit jeweils nur zehn oder weniger Titeln und nur drei Verlage („Slovo“, „Gržebin“, „Ladyžnikov“) mit mehr als einhundert Titeln in den Bibliographien verzeichnet sind. Ansätze, diese Fülle von Zahlen und Fakten textlich im Gesamtzusammenhang darzustellen, hat es – wenn auch vergeblich – bisher einige gegeben. So plante schon im Jahre 1925 Michail Semenovič Bazykin3, Bibliothekar an der Moskauer Tret’jakov-Galerie, ← 79 | 80 → die Schaffung eines solchen mehrbändigen Werkes, um dann aber doch eher sein Leben als sein Werk zu beenden. Allein, er stellte in einem ausführlichen Vortrag vor den Mitgliedern der Russischen Bibliophilen-Gesellschaft RODK („Russkoe obščestvo druzej knigi“) in Moskau als ein erstes Kapitel dieser geplanten Darstellung den Berliner Verlag „Neva“ vor,...

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