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Ost und West in Buch und Bibliothek

Festschrift für Horst Röhling

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Edited By Gottfried Kratz

Dieser Band der «Arbeiten und Bibliographien zum Buch- und Bibliothekswesen» ist dem Gründer und langjährigen Herausgeber der Reihe, Horst Röhling, aus Anlass dessen 85. Geburtstags gewidmet. Er vereint Beiträge zu den Gebieten «Bibliotheca-Slavica-Ecclesia orientalis», auf denen der Gefeierte in vielen Jahren veröffentlichte. Neben Beiträgen, die Horst Röhling selbst gewidmet sind, erscheinen hier vor allem Texte zu den deutsch-russischen Beziehungen in «Druck und Verlag», «Buch und Bibliothek», «Wort und Bild» in Ost und West. Verfasst wurden diese von Kollegen und Weggefährten unterschiedlicher institutioneller Bindung an Bibliothek, Archiv und Universität aus Deutschland und Russland.
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Erzpriester Dimitrij Konstantinov - ein russischer Priester in Deutschland und Amerika

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Andrej Popov (Moskau)

Erzpriester Dimitrij Konstantinov – ein russischer Priester in Deutschland und Amerika

Abstract: Biographical essay on the Very Reverend Dimitry Konstantinow (1908–2006), a field priest of the Vlasov Army during WWII, book historian, writer and editor, presented by the editor of the Reverend’s memoirs.

Dmitrij Vasil’evič Konstantinov – der spätere Erzpriester Dimitrij – wurde am 8. März 1908 in St. Petersburg geboren. Über die anschließende Taufe ist der folgende Eintrag aus dem Register der Christi Verklärungskathedrale (Spaso-Preobraženskij sobor) in St. Petersburg überliefert: „Dmitrij, Sohn des Rittmeisters d.R. Vasilij Andreevič Konstantinov und seiner Ehefrau Klavdija Tichonovna, beide rechtgläubigen Bekenntnisses. Taufpaten: der Oberst der Artillerie Petr Petrovič Karačan und die Tochter des Adligen des Gouvernements Cherson Aleksandra Andreevna Konstantinova. Das Sakrament der Taufe vollzog Erzpriester Nevdačin unter Beisein des Psalmlesers Petrov.“1

Früheste Kindheitserinnerungen sind an eine Reise mit den Eltern nach Westeuropa verbunden: „Wie im Traum erinnere ich mich an das graue und geschäftige Berlin, an den Bahnhof Friedrichstraße … Und als mich das Schicksal dreißig Jahre später während des Krieges wiederum nach Berlin verschlug, habe ich sofort die Friedrichstraße wiedererkannt, den Bahnhof, Unter den Linden, meinen geliebten Tiergarten. Danach das schöne Paris, der Eiffelturm, der Bois de Boulogne, irgendwie sonnenbestrahlt und furchtbar laut. Das bezaubernde Lausanne, der Genfer See, Zürich und dann endlich das schneebedeckte Davos. Diese Reise ist eine der schönsten Erinnerungen an meine...

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