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Peter Hoffmann – Studien zur Kultur- und Wissenschaftsgeschichte sowie zu den deutsch-russischen Beziehungen des 18. und 19. Jahrhunderts

Gesammelte Aufsätze, anlässlich des 90. Geburtstages

Edited By Lothar Kölm and Michael Schippan

Anlässlich seines 90. Geburtstages vereinigt dieser Band 16 bisher unveröffentlichte Aufsätze und acht Rezensionen des Osteuropahistorikers Peter Hoffmann zur Kultur- und Wissenschaftsgeschichte sowie zu den deutsch-russischen Beziehungen im 18. und 19. Jahrhundert. Das Schriftenverzeichnis erfasst seine Publikationen von 1951 bis 2015. Im Mittelpunkt der Studien steht die Zeit der Aufklärung. Persönlichkeiten wie Zar Peter I. sowie die Wissenschaftler G. F. Müller und J. Beckmann werden vorgestellt. Besonderes Augenmerk gilt dem aus Russland nach Berlin zurRussland nach Berlin zurückgekehrten Pädagogen und Geographen A. F. Büsching. Mehrere Beiträge zeugen von dem Interesse Peter Hoffmanns für die Buchgeschichte. Der Autor geht auf Probleme des Übersetzens und der Auswertung historischer Korrespondenzen ein.
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11. Das Kriegsreglement 1716 und die „Vollständige Sammlung der Gesetze des Russischen Reiches“

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11.Das Kriegsreglement 1716 und die „Vollständige Sammlung der Gesetze des Russischen Reiches“

Eine quellenkundliche Analyse

Zum Kriegsreglement (Устав воинский) Peters des Großen von 17161 finden sich in Forschung und Literatur viele Hinweise. Allgemein wird es nach der „Vollständigen Sammlung der Gesetze des Russischen Reiches“ (Полное собрание законов – ПСЗ)2 zitiert. Seine Entstehungsgeschichte ist bisher nicht eingehend erforscht worden, obwohl von einzelnen Forschern entsprechende Äußerungen vorliegen. So hat Reinhard Wittram in seiner Monographie über Peter I. betont, dass dieses Dokument aus drei unverbundenen Teilen bestehe.3 Eine eingehende Analyse lag jedoch außerhalb seiner Zielstellung.

Obwohl in der Literatur wiederholt darauf hingewiesen worden ist, dass das Полное собрание законов 1830 unter dem pragmatischen Aspekt einer Vorbereitung auf die neue Kodifizierung der Gesetze veröffentlicht worden ist,4 fehlen bisher quellenkundliche Analysen zu einzelnen der in dieser Sammlung veröffentlichten Gesetzestexten. Die Kritik beschränkte sich bisher im Wesentlichen darauf, die Unvollständigkeit dieser Edition zu konstatieren. ← 145 | 146 →

Zum Nachdruck des „Kriegsreglements von der Pflicht und Schuldigkeit der General-Feld-Marschälle und der gantzen Generalität“5 nach der 2. Ausgabe 1737 sowie der Kriegsartikel nach der Ausgabe von 1735 hatte Dieter Bangert im Vorwort die Frage, warum er verschiedene Vorlagen für seine Textausgabe nutzen musste, nicht gestellt.

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