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Peter Hoffmann – Studien zur Kultur- und Wissenschaftsgeschichte sowie zu den deutsch-russischen Beziehungen des 18. und 19. Jahrhunderts

Gesammelte Aufsätze, anlässlich des 90. Geburtstages

Edited By Lothar Kölm and Michael Schippan

Anlässlich seines 90. Geburtstages vereinigt dieser Band 16 bisher unveröffentlichte Aufsätze und acht Rezensionen des Osteuropahistorikers Peter Hoffmann zur Kultur- und Wissenschaftsgeschichte sowie zu den deutsch-russischen Beziehungen im 18. und 19. Jahrhundert. Das Schriftenverzeichnis erfasst seine Publikationen von 1951 bis 2015. Im Mittelpunkt der Studien steht die Zeit der Aufklärung. Persönlichkeiten wie Zar Peter I. sowie die Wissenschaftler G. F. Müller und J. Beckmann werden vorgestellt. Besonderes Augenmerk gilt dem aus Russland nach Berlin zurRussland nach Berlin zurückgekehrten Pädagogen und Geographen A. F. Büsching. Mehrere Beiträge zeugen von dem Interesse Peter Hoffmanns für die Buchgeschichte. Der Autor geht auf Probleme des Übersetzens und der Auswertung historischer Korrespondenzen ein.
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Begegnungen mit Peter Hoffmann

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Ich vermag nicht mehr genau zu sagen, wann wir uns zum ersten Mal zu einem längeren persönlichen Gespräch getroffen haben. Aber nach allem, was ich über die Jahre notiert hatte, fand eine derartige Zusammenkunft Anfang 1967 in Moskau statt, obwohl wir uns schon länger kannten.

Peter Hoffmann, damals Mitarbeiter der DDR-Akademie, war Gast der sowjetischen Akademie der Wissenschaften für einen Studienaufenthalt. Ich arbeitete als стажер zur wissenschaftlichen Weiterbildung (heute würde man wohl sagen, als Praktikant, obwohl ich damals bereits als Dozent für russische Literatur in Leipzig tätig war) für ein halbes Jahr (1966/67) an der Moskauer Universität bei Professor Vasilij Ivanovič Kulešov, dem Lehrstuhlleiter für russische Literatur des 19. Jahrhunderts.

Mein Kalender datiert diese Begegnung ausgerechnet auf den 1. Januar 1967 in einem Hotel in der Moskauer Innenstadt, wo Peter Hoffmann als Dienst­reisender untergekommen war. Worum es in diesem Gespräch konkret ging, weiß ich nicht mehr, aber meine Erinnerungen sind gewiss nicht falsch, wenn ich unser längeres Gespräch auf unsere Studien zur Kultur und Geschichte des 18. Jahrhunderts zurückführe, auf die Vermittlung von Tipps und Tricks bei der Arbeit in den Archiven und Bibliotheken der sowjetischen Hauptstadt und schließlich auch auf die für uns erkennbare wissenschaftliche Situation bei unseren Partnern. Und in Rede stand auch die Vorbereitung eines Kolloquiums in Leipzig, zu dem sich die wenigen Slawisten und Russlandhistoriker der DDR zusammenfinden sollten, um über...

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