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Mehrsprachigkeit und Englischunterricht

Fachdidaktische Perspektiven, schulpraktische Sichtweisen

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Jenny Jakisch

Die Autorin untersucht aus der Perspektive der Englischdidaktik, welchen Beitrag der Englischunterricht zur Entwicklung individueller Mehrsprachigkeit leisten kann. Sie skizziert potenzielle Mehrsprachigkeitsfelder und gibt Einblicke in die Sichtweisen der Beteiligten, die über eine Befragung von über 250 Schülerinnen und Schülern und 15 Lehrkräften rekonstruiert wurden. Dabei zeigt sich, dass nicht nur Vorteile, sondern auch Risiken mit einer Öffnung des Englischunterrichts für Mehrsprachigkeit verbunden sind. Die Ergebnisse tragen zu einem besseren Verständnis des im Schulalltag Möglichen bei und geben wichtige Impulse für die weitere fremdsprachendidaktische Forschung.
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6 Ergebnisse der Schülerbefragung

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Im Folgenden werden die Ergebnisse der Schülerbefragung präsentiert, wobei die Resultate zuerst beschrieben und anschließend interpretiert werden. Ich beginne mit Angaben zur Gruppe (Kap. 6.1), bevor ich die für die Schüler relevanten Gründe und Motive für das Fremdsprachenlernen nachzeichne (Kap. 6.2). Es folgen Ergebnisse zur Einschätzung des Ziels der Mehrsprachigkeit (Kap. 6.3), bevor auf das Themenfeld „Englischunterricht und Mehrsprachigkeit“ eingegangen wird (Kap. 6.4). Abschließend werden die Befunde anhand der für die Untersuchung formulierten Forschungsfragen zusammengefasst und diskutiert (Kap. 6.5).

Für die Beschriftung der Grafiken wurden die Items zur besseren Übersichtlichkeit zum Teil leicht verkürzt; der Originalwortlaut kann über den Fragebogen im Anhang nachgelesen werden. Die Freitexte der Schüler wurden unter Erhalt der Originalorthografie transkribiert und anschließend kategorisiert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in einer Antwort mehrere Codes enthalten sein können, sodass die Gesamtzahl der ermittelten Codes meist größer als die Zahl der Freitexte ist. Um eine Übersicht über die in den offenen Fragen enthaltenen Themen und Orientierungen zu geben, stelle ich die ermittelten Codes zunächst tabellarisch dar. In einem zweiten Schritt nutze ich ausgewählte Beispiele, um zu illustrieren, welche Aussagen sich hinter den Kategorien verbergen. Die Zuordnung zu einem Fragebogen bleibt gewährleistet, indem ich bei diesen Zitaten in Klammern die Nummer des Fragebogens angebe (z.B. F24). Zwischenfazits dienen der Bündelung der Ergebnisse.

6.1 Beschreibung der Gruppe

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