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Grenzenloser Kinderwunsch

Leihmutterschaft im nationalen, europäischen und globalen rechtlichen Spannungsfeld

Nadine Lederer

Leihmütter werden heute zunehmend von Paaren aus aller Welt in Anspruch genommen. Die Autorin geht den aktuellen Fragen, die dieser Trend aufwirft, insbesondere mit Blick auf das internationale Privat- und Zivilverfahrensrecht nach. Die Abstammung des Kindes, seine Staatsangehörigkeit, die Möglichkeit einer Adoption sowie das Kindeswohl stehen dabei im Fokus. Nicht zuletzt bleibt fraglich, ob die ausländischen Entscheidungen, nach denen die Wunscheltern die rechtlichen Eltern sind, anzuerkennen sind und wie mit den Geburtsurkunden zu verfahren ist. Bislang fehlen dafür interessengerechte Regelungen. Die Autorin ermittelt den auf internationaler Ebene bestehenden Handlungsbedarf und entwickelt Vorschläge für eine zukünftige Handhabung von grenzüberschreitenden Leihmutterschaftsfällen.
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§ 8 Notwendigkeit und Realisierbarkeit einer internationalen Lösung im Bereich der Leihmutterschaft

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Die Länderberichte haben es deutlich gezeigt: Bei der Leihmutterschaft handelt es sich nicht mehr nur um ein rein nationales, sondern längst um ein globales Problem. Und für dieses Problem muss dringend eine grenzüberschreitende rechtliche Lösung gefunden werden. Das Eingreifen rechtlicher Schutzmechanismen in einem internationalen Kontext ist unabdingbar. Denn die grenzüberschreitenden Probleme lassen sich allein auf nationaler Ebene nur schwer bewältigen. Dies haben bereits verschiedene europäische und internationale Organisationen erkannt und arbeiten daher an einer Lösung.

A.   Bestrebungen der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht

I.   Allgemeines zur Haager Konferenz

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