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Die mitunternehmerische Besteuerung der Komplementäre der Kommanditgesellschaft auf Aktien

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Stephanie Krebbers-van Heek

Die KGaA feiert in diesem Jahr ihren 300. Geburtstag. Seither ist es nicht gelungen, ein konsistentes Besteuerungssystem zu entwickeln. Diese Arbeit untersucht die konträren intransparenten und transparenten Besteuerungsmodelle und zeigt ihre Konsequenzen für Gewinnermittlung und -verteilung, Organschaft, Umwandlungssteuerrecht, Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern, Verfahrensrecht sowie das Doppelbesteuerungsrecht anhand eines fortlaufenden Fallbeispiels auf. Die Arbeit legt die Rahmenbedingungen einer konsequenten KGaA-Besteuerung dar und plädiert für die Mitunternehmerthese, wobei sie sich mit der Korrekturfunktion des § 9 Abs. 1 Nr. 1 KStG, der Gewerbesteuer, der Zinsschranke, der Anwendbarkeit von § 8c KStG sowie § 34a EStG befasst und gesetzgeberischen Handlungsbedarf aufzeigt.
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§ 17 Zusammenfassung in Thesen

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§ 17   Zusammenfassung in Thesen

I.   Die KGaA – Wirtschaftliche Bedeutung und gesellschaftsrechtliche Grundlagen

Die Geschichte der KGaA reicht zurück bis ins Jahr 1716. Sie wurde phasenweise als Spielart der KG oder AG angesehen. Seit 1937 ist die KGaA eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit. Im Jahre 1997 entschied der BGH, dass auch eine Kapitalgesellschaft Komplementär einer KGaA sein kann.

Die KGaA ist zahlenmäßig nur gering verbreitet. Seit der Zulassung der Kapitalgesellschaft & Co. KGaA steigt ihr Bestand jedoch stetig. Die in der Rechtsform der KGaA geführten Gesellschaften haben indes eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Die KGaA verfügt im Vergleich aller Rechtsformen, nach der SE über den höchsten durchschnittlichen Jahresumsatz und insgesamt über das höchste durchschnittliche Grundkapital. Derzeit finden sich vier KGaAs im deutschen Leitindex DAX. Darüber hinaus sind insbesondere Lizenzspielabteilungen von Fußball-Bundesligavereinen und Privatbanken in der Rechtsform der KGaA organisiert.

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