Show Less
Restricted access

Lehrerfragen – Schülerantworten. Deutsch und Griechisch im DaF-Unterricht

Eine funktional-pragmatische Untersuchung

Series:

Eleni Kalaitzi

Im Mittelpunkt der funktional-pragmatischen Untersuchung von Unterrichtskommunikation stehen Lehrerfragen und Schülerantworten im gymnasialen DaF-Unterricht. Die funktional-pragmatische Diskursanalyse (Ehlich/Rehbein) von transkribierten Stunden gibt einen Einblick in das institutionelle Handeln und öffnet den Weg für eine verbesserte Unterrichtspraxis. Sie offenbart die Vor- und Nachteile konkreter Lehr- und Lernprozesse aus der alltäglichen Schulpraxis und ermittelt die Funktionen der verwendeten sprachlichen Mittel zum Erreichen konkreter Zwecke. Dieses Buch kann sowohl zur Planung von Ausbildungscurricula als auch bei der Lehrerfortbildung und der Konzeption einer funktionalen Grammatik verwendet werden.
Show Summary Details
Restricted access

3.3. Zusammenfassung

Extract

Vorstellungsraum

Beim Vorstellungsraum (nach Bühler „Deixis am Phantasma“) entwirft der Sprecher beim Erzählen „ein Bild, innerhalb dessen er deiktisch verweist“ (Ehlich 2007a: 311).

„Der Sprecher entwirft einen Vorstellungsraum, innerhalb dessen er die Aufmerksamkeit des Hörers orientiert. Der Hörer bedarf einer Übernahme des Vorstellungsraums“, damit die deiktischen Prozeduren zum Erfolg kommen (ebd.). Der Prozess der Imagination des Hörers wird gefördert. Die Aufmerksamkeit des Hörers wird mit Hilfe der zu Realisierung der deiktischen Prozedur einsetzenden sprachlichen Ausdrücke auf das Verwiesene fokussiert und dadurch organisiert.

Die deiktische Prozedur hat also nach Ehlich (1982) als Formen deiktische Ausdrücke zur Verfügung, die einen Teil des „schwierigen“ Geschäfts, nämlich der Verständigung zwischen Sprecher und Hörer, bewältigen. Durch diese deiktischen Ausdrücke wird der Aufmerksamkeitsfokus des Hörers so gelenkt, dass er tatsächlich auf dasselbe orientiert ist wie der Aufmerksamkeitsfokus des Sprechers.

Nach Ehlich (1982: 118) sind die deiktischen Ausdrücke

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.