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Vorträge und Aufsätze zur lateinischen Literatur der Antike und des Mittelalters

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Jürgen Blänsdorf

Der Band vereinigt die zwischen 2000 und 2014 entstandenen Untersuchungen zur lateinischen Literatur der Antike und des Mittelalters: Komödie und Epos, Philosophie und Geschichtsschreibung. Weitere Themen sind außerdem die Methoden der Textinterpretation, Metrik, römische Philosophie, Staatstheorie, Geschichte, Religion und Fachschriftsteller. Das Buch wendet sich an Interessenten in Universität und Gymnasien und weitere Leserkreise. Öffentliche Diskussionen über den Wert des Lateins berücksichtigen oft nur die Mühen des Spracherwerbs. Hier stehen Literatur und Geistesgeschichte im Vordergrund.
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Vorwort

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Dieser Sammelband vereinigt einige der seit dem Jahr 2000 verfassten Vorträge und Aufsätze, die bisher nicht oder an abgelegener Stelle oder in anderen Sprachen publiziert waren. Sie spiegeln die Gebiete wider, die mein Interesse an der lateinischen Literatur und Kultur der Antike und des Mittelalters seit Beginn meiner philologischen Tätigkeit fesselten. Jedoch auch neue Zugangsweisen wie die Textlinguistik und die Erzählforschung und weniger bekannte Texte sollten vorgestellt werden.

Die Themen dieses Sammelbandes sollen auch dazu beitragen, die Engführung der öffentlichen Diskussion über den Wert des Lateins zu überwinden. In polemischen, aber selbst auch in wohlmeinenden Stellungnahmen beschränken sich die Verfasser auf die lateinische Sprache und die Methoden ihres Erwerbs, ihr Nachwirken in den romanischen Sprachen und im Englischen und auf die logische Schulung durch Grammatik und Stil. Wollte man das Kriterium des bloßen Spracherwerbs auf die modernen Fremdsprachen anwenden, könnte deren Unterricht auf wenige Jahre beschränkt werden. Vielmehr geht es wie im Unterricht des Englischen, Französischen und Spanischen um Literatur und ihre Formen, Inhalte, Probleme und ihre historische Einbettung. Erst wenn Catull, Vergil und Ovid, wenn Cicero, Seneca und Tacitus gelesen werden – und das leistet der Gymnasialunterricht noch heute – lohnt sich der Aufwand des Spracherwerbs. In dieser Absicht sind die Untersuchungen dieses Sammelbandes entstanden und in Gymnasien und Universitäten und vor weiterer Öffentlichkeit vorgetragen worden.

Die Beiträge zur Erforschung der lateinischen Dichtung der Renaissance und die in Mainz, Köln, Rom, Barcelona...

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