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Die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung als Alternative zur britischen Limited Liability Partnership

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Eva Hennen

Mit der Einführung der Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbB) beabsichtigte der Gesetzgeber insbesondere Rechtsanwälten eine Alternative zur Limited Liability Partnership (LLP) zur Verfügung zu stellen. Vor diesem Hintergrund untersucht die Autorin, ob der vermeintliche Trend der Anwaltschaft zur LLP durch die Schaffung der PartG mbB gebrochen wird. Hierzu erörtert sie die bisherigen deutschen anwaltlichen Organisationsformen und untersucht eingehend mögliche Vor- und Nachteile der «deutschen» LLP. Umfassend analysiert die Autorin die rechtlichen Anforderungen, die (insbesondere haftungsrechtlichen) Rechtsfolgen sowie Vor- und Nachteile der PartG mbB und stellt diese vergleichend der LLP und den bisherigen Organisationsformen gegenüber.
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1. Teil: Zusammenschlussmöglichkeiten für Rechtsanwälte nach deutschem Recht

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Zur Beantwortung der Frage, ob die Einführung der PartG mbB sinnvoll oder gar notwendig gewesen ist, werden zunächst die vor der Einführung der PartG mbB vorhandenen Zusammenschlussmöglichkeiten für Rechtsanwälte in Deutschland dargestellt.

Bei der Darstellung der einzelnen vor Einführung der PartG mbB zur Verfügung stehenden Gesellschaftsformen werden insbesondere diejenigen Kriterien untersucht, die Rechtsanwälte bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Organisationsform in die Waagschale legen und die Vor- und Nachteile der einzelnen Zusammenschlussmöglichkeiten aufgezeigt. Die vergleichende Gegenüberstellung der Gesellschaftsformen soll zeigen, inwiefern die bisherigen Zusammenschlussmöglichkeiten den Anforderungen der Anwaltschaft genügen und ob tatsächlich ein – wie im Gesetzgebungsverfahren zur PartG mbB angenommen wurde32 – Bedarf für die Schaffung der PartG mbB besteht.

A. Bisher mögliche Formen des Zusammenschlusses

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