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Die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung als Alternative zur britischen Limited Liability Partnership

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Eva Hennen

Mit der Einführung der Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbB) beabsichtigte der Gesetzgeber insbesondere Rechtsanwälten eine Alternative zur Limited Liability Partnership (LLP) zur Verfügung zu stellen. Vor diesem Hintergrund untersucht die Autorin, ob der vermeintliche Trend der Anwaltschaft zur LLP durch die Schaffung der PartG mbB gebrochen wird. Hierzu erörtert sie die bisherigen deutschen anwaltlichen Organisationsformen und untersucht eingehend mögliche Vor- und Nachteile der «deutschen» LLP. Umfassend analysiert die Autorin die rechtlichen Anforderungen, die (insbesondere haftungsrechtlichen) Rechtsfolgen sowie Vor- und Nachteile der PartG mbB und stellt diese vergleichend der LLP und den bisherigen Organisationsformen gegenüber.
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4. Teil: Die PartG mbB als Alternative zur LLP?

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Die Gegenüberstellung der bislang zur Verfügung stehenden anwaltlichen Berufsausübungsgesellschaften (Teil 1) zeigte, dass es bislang an einer Gesellschaftsform fehlte, in der Anwälte ihre persönliche Haftung für Gesellschaftsverbindlichkeiten ausschließen können, ohne insbesondere die steuerlichen Nachteile einer Kapitalgesellschaft hinnehmen zu müssen.

Die Darstellung der LLP (Teil 2) ergab, dass die „deutsche“ anwaltliche LLP aufgrund der umfassenden Haftungsbeschränkung und steuerlichen Behandlung als Personengesellschaft eine Stellung einnimmt, die von den bislang zur Verfügung stehenden deutschen anwaltlichen Berufsausübungsgesellschaften nicht besetzt wurde.

Mit der Schaffung der PartG mbB wollte der Gesetzgeber eine deutsche Zusammenschlussmöglichkeit schaffen, die Freiberuflern und vor allem Rechtsanwälten eine Alternative zur LLP bietet, um den angenommenen „Trend“904 zur LLP zu durchbrechen und das durch den Erfolg der LLP zu Tage getretene „Regelungsdefizit“905 zu schließen.

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