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Musik an den Welfenhöfen

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Reinmar Emans, Oliver Huck and Sven Hiemke

Der Musik an den Welfenhöfen kam im 17. und 18. Jahrhundert eine überregionale Bedeutung zu, wie die in diesem Band vereinten Beiträge unterstreichen. Insbesondere in Wolfenbüttel und Hannover wirkten bedeutende Musiker, darunter Michael Praetorius, Heinrich Schütz, Antonio Sartorio, Agostino Steffani und Georg Friedrich Händel. Beide Höfe leisteten sich eine glänzende Hofhaltung, bei der neben Kunst, Literatur und Philosophie die Musik eine tragende Rolle zur Repräsentation der Herzöge spielte, von denen einige selber musizierten, Libretti schrieben oder komponierten. Als Liebhaber der venezianischen Oper und Bewunderer der Hofführung von Ludwig XIV. brachten sie im ausgehenden 17. Jahrhundert von ihren Reisen nach Italien und Frankreich Musik und Musiker mit und etablierten im Norden eine geradezu europäisch geprägte Musikszene.
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Das Collegium Musicum der Universität Helmstedt

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From 1717 onwards, the University of Helmstedt in the domain of the principality Wolfenbüttel/Braunschweig maintained a ‘Collegium Musicum’. The essay discusses the several internal conflicts of this ensemble as well as their princely subventions, and it points out a series of ‘winter-concerts’.

Die Universität Helmstedt existierte zwischen 1576 und 1810 und war zumindest während des 17. Jahrhunderts eine der renommiertesten Lehranstalten Europas. Gemessen an ihrer guten Quellenlage aber ist die knapp 250-jährige Geschichte dieser Institution bislang erst in Ansätzen erforscht.1 Dies gilt erst recht für das dortige Collegium Musicum, das immerhin fast einhundert Jahre bestand, über das aber lediglich ein einziger Aufsatz aus dem Jahr 1914 publiziert wurde.2 Ziel des vorliegenden Beitrages ist es, einige Details der Geschichte des Helmstedter Collegium Musicum anhand der im Staatsarchiv Wolfenbüttel aufbewahrten Dokumente zu rekonstruieren und einen Überblick über einige Aktivitäten und Personalien dieses Orchesters zu geben.

Schwierige Gründungsjahre und die Suche nach den verlorenen Instrumenten

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