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Resilienz

Stadt und Region – Reallabore der resilienzorientierten Transformation

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Edited By Ulf Hahne and Harald Kegler

Dieser Sammelband präsentiert aktuelle methodische und theoretische Grundlagen sowie erste praktische Resultate für die Zukunftsaufgabe urbane Resilienz, die einen immer größeren Stellenwert für die gesellschaftliche Transformation im Anthropozän gewinnt. Resiliente Städte sind die wichtigste Gestaltungsaufgabe der Zukunft. In Reallaboren werden theoretische und praktische Wege der städtischen Resilienz erprobt. Namhafte Forscher und Praktiker vereinen Positionen, die den internationalen Stand und die systemtheoretischen Zusammenhänge ebenso reflektieren wie konkrete Anregungen für eine stadt-regionale Resilienzpolitik. Dabei wird der Bogen von der Schwelle des Übergangs vom Wachstum zur Resilienz bis zu Stadtlaboratorien im neuen Utopia gespannt.
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Karl-Heinz Simon - Sozial-Ökologische Forschung und nicht-triviale Systemtransformation [3]

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Karl-Heinz Simon

Sozial-Ökologische Forschung und nicht-triviale Systemtransformation

Einleitung

Die Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte haben, ungeachtet aller Erfolge z. B. hinsichtlich Umweltschutz und Energieeffizienz, nicht zu einer grundsätzlich Richtungsänderung geführt. Immer noch zeigen die wichtigsten Indikatoren (u. a. die Höhe der Treibhausgasemissionen, aber auch der Flächenverbrauch) eklatante Verstöße gegen die als Planetary Boundaries gesetzten Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards. Dies zeigt sich auch an den Updates zu den „Grenzen des Wachstums“1 die noch keine grundsätzliche Abkehr von den Trends erkennen lassen, die auf eine zukünftige Situation zusteuern, die weit davon entfernt ist, als nachhaltig beurteilt werden zu können. Die Konsequenzen aus diesen Befunden sind unterschiedlich. Während Meadows2 sich mittlerweile äußerst skeptisch über die Möglichkeit Nachhaltigkeit zu erreichen äußert, sieht z. B. Randers3 auch die Chance eines konstruktiven Umgangs mit der Situation.

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