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Der bekannte Fremde

Der Vampir in der Literatur des 19. Jahrhunderts

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Oliver Hepp

Seit ihrer Verschriftlichung im 18. Jahrhundert wird die Figur des Vampirs als fremdartig beschrieben. Ihre dauerhafte Ästhetisierung – von Goethes Die Braut von Corinth bis Bram Stokers Dracula – verhalf der Figur zu einer beispiellosen Karriere, die bei genauerer Betrachtung zwei Dinge offenlegt: So fremd, wie Geschichte und Kunst sie darstellen, ist die Vampirfigur nicht. Anhand theoretischer Ansätze von Giorgio Agamben, Hans Richard Brittnacher und Homi Bhabha arbeitet der Autor den Vampir als bekannten Fremden und somit als Teil des Eigenen heraus.
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Inhaltsverzeichnis

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1.   Annäherung in der Abgrenzung: Das Paradox des Fremden

2.   Das Gehirn eines Mannes, das Herz einer Frau: Ein einschließender Ausschluss und seine fatalen Folgen

2.1  „That wonderful Madam Mina!“ – Menschen UND Vampire als hybride Charaktere

2.2  Die Ebene der histoire, Teil eins: Das Oppositionspaar Eigen vs. Fremd

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