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Primat des Logos vor dem Ethos

Festschrift anlässlich des 40-jährigen Priesterjubiläums von P. Bernhard Vošicky OCist- Mitherausgegeben durch das Institut für Philosophie, dem Institut für Liturgiewissenschaft der Hochschule Heiligenkreuz und der Gebetsliga

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Marian Gruber and Wolfgang Wehrmann

Die Festschrift würdigt das 40-jährige Priesterjubiläum und den 65. Geburtstag von P. Bernhard Vošicky OCist. Der international und österreichweit bekannte Seelsorger und Mönch ist zugleich Professor für Liturgiewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz Benedikt XVI. Namhafte Grußadressen von Politikern verschiedener Ebenen und kirchlichen Würdenträgern des deutschen Sprachraumes sowie spezifische Artikel zu Heiligen und Mönchen stellen einen Bezug zu seinem priesterlichen Leben her.
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Pater Bernhard persönlich gesehen

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Vierzig Jahre sind es her, seit Prof. Dr. theol., Lic..theol. lit. Johann Vosicky als Pater Bernhard des Zisterzienserordens Gott sein Ja-Wort zum Priestertum gegeben hat. Pater Bernhard feiert Vierzig Jahre in der priesterlichen „In-persona-Christi-Wirklichkeit und 65 Jahre seines Lebens. Er wählte den Namen seines hl. Ordensgründers Bernhard von Clairvaux und die bekannte Sentenz „nomen est omen“ hat sich im Ordensleben von Pater Bernhard überzeugend bestätigt. In seinem Buch „Bernhard über Bernhard“ erfährt man ein glaubhaftes Zeugnis über diese phylogenetische Identität im geistlichen Sinn.

Ich habe Pater Bernhard vor 20 Jahren kennen gelernt als, trotz seiner damaligen Jugend, dienstältesten Professor und Kollegen anlässlich des Beginns meiner Lehrtätigkeit an der phil.-theol Hochschule in Heiligenkreuz. Es war eine besondere Führung und fast stringente Fügung Gottes, dass ich als Professor an der Technischen Universität Wien zuständig für das rein technische Fach Korrelationstechnik, eingeladen wurde, an der phil.-theol. Hochschule Heiligenkreuz Vorlesungen auf dem Gebiet der Philosophie zu übernehmen. Der Anruf Gottes an mich begann mit einem Vortrag in Heiligenkreuz, gehalten von Max Thürkauf, Professor für Physikalische Chemie an der Universität Basel in der Schweiz. Ich kannte Prof. Thürkauf aus seinen apologetischen Büchern, die an sich für einen Physiker außergewöhnlich waren und in einer brillanten Sprache abgefasst sind. Sein Lebensweg begann als atheistischer Naturwissenschaftler und war beruflich sehr erfolgreich, er bekam 1963 den RUZICKA-Preis für die Herstellung schweren Wassers. Sein...

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