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Primat des Logos vor dem Ethos

Festschrift anlässlich des 40-jährigen Priesterjubiläums von P. Bernhard Vošicky OCist- Mitherausgegeben durch das Institut für Philosophie, dem Institut für Liturgiewissenschaft der Hochschule Heiligenkreuz und der Gebetsliga

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Edited By Marian Gruber and Wolfgang Wehrmann

Die Festschrift würdigt das 40-jährige Priesterjubiläum und den 65. Geburtstag von P. Bernhard Vošicky OCist. Der international und österreichweit bekannte Seelsorger und Mönch ist zugleich Professor für Liturgiewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz Benedikt XVI. Namhafte Grußadressen von Politikern verschiedener Ebenen und kirchlichen Würdenträgern des deutschen Sprachraumes sowie spezifische Artikel zu Heiligen und Mönchen stellen einen Bezug zu seinem priesterlichen Leben her.
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Der selige David von Himmerod

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(+ 1179)

Sein Leben und seine Verehrung

„Hell strahlender Stern in Himmerod“ und „Zierde des monastischen Lebens“. So wird der selige David von Himmerod im Offizium an seinem Fest genannt.1 Dieser bekannteste und be­deu­tendste Himmeroder Mönch ist zwar in Clairvaux in den Zisterzienserorden eingetreten.2 Der hl. Bernhard (+ 1153) selbst hat ihn eingekleidet. Aber Davids eigentliches Kloster sollte Him­merod in der Eifel werden. David hat Himmeord oder Claustrum, wie das Kloster ursprünglich hieß, mitbegründet. In Himmerod hat er über 40 Jahre lang als Mönch gelebt. In Himmerod ist er am 11. Dezember 1179 gestorben. Dort wurde ihm die hohe Ehre zuteil, als einfacher Mönch sein Grab zu erhalten, wo gewöhnlich nur die Äbte bestattet wurden: im Kapitelssaal.

Die wenigsten, die heute die Abtei Himmerod besuchen, wissen etwas von diesem Seligen. Man kennt die Davidskapelle in der Abteikirche. Man entdeckt, dass der schöne Schrein mit den Reliquien des seligen David sich ← 113 | 114 → dort unter dem Altar befindet. Man sieht die vielen Votivtafeln, die Danksagungen, das Sorgenbuch und die Kinderfotos an den Wänden der Davidskapelle. Man erfährt, dass der Selige besonders von Frauen um Kindersegen und um eine glückliche Geburt angerufen wird. Aber was David wirklich für ein Mann war, wie er nach Himmerod gekommen ist und warum er bis heute verehrt wird, weiß kaum jemand.

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