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Das Kuckuckskind und seine drei Eltern

Eine kritische Würdigung der bestehenden Rechtslage mit Vorschlägen für interessengerechte Regelungen unter rechtsvergleichenden Aspekten aus dem EMRK-Raum

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Kerstin Aust

Kerstin Aust belegt mit einem Vergleich der Regelungen in den 47 EMRK-Staaten, dass die Rechtsfragen, die sich in einer Familie mit Kuckuckskind stellen, trotz der anhaltenden Flut von Akten der deutschen Gesetzgebung und Rechtsprechung nicht zufriedenstellend gelöst sind. Auf die Frage, ob nur die biologische Abstammung oder nur die soziale Wirklichkeit Rechtswirkungen hervorrufen soll, gibt es ihrer Ansicht nach keine einzig gültige Antwort. Vielmehr kommt es auf den Einzelfall und auf das Wohl des Kuckuckskindes an. Die Autorin fordert daher flexible Regelungen: Das Gesetz sollte bei einem Kuckuckskind keine «entweder-oder»-Frage stellen, sondern eine «sowohl-als-auch»-Lösung bieten, welche die Möglichkeit des rechtlichen Nebeneinanders zweier Väter und einer Mutter beinhaltet.
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Rechtsprechungsübersicht

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AG Bremen, Beschluss vom 20.09.1999, Az. 48 III 67/99, StAZ 2000, 267

AG Duisburg-Hamborn, Beschluss vom 20.04.2004, Az. 21 F 101/04, FamRZ 2005, 291

AG Fürth, Beschluss vom 04.01.2001, Az. 205 F 1185/00, FamRZ 2001, 1089

AG Hamburg, Urteil vom 24.05.2000, Az. 21A C 560/90, FamRZ 2003, 45

AG Heidelberg, Beschluss vom 23.10.2014, Az. 33 F 150/14, juris

AG Herford, Urteil vom 26.10.2007, Az. 14 F 770/06, FamRZ 2008, 1270

AG Hohenstein-Ernstthal, Urteil vom 23.12.2005, Az. 1 F 605/05, FamRZ 2006, 1769

AG Holzminden, Beschluss vom 02.09.2010, Az. 12 F 332/10, juris

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