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Kriegstaumel und Pazifismus

Jüdische Intellektuelle im Ersten Weltkrieg

Series:

Hans Richard Brittnacher and Irmela von der Lühe

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde von der überwiegenden Zahl der deutschen Intellektuellen und Schriftsteller emphatisch begrüßt – auch von den deutschen Juden, die im Kampf fürs Vaterland eine Möglichkeit sahen, ihren Patriotismus und ihre gelungene Assimilation unter Beweis zu stellen. Diese Ansicht hat lange die Forschung dominiert. Die im vorliegenden Band versammelten Beiträge überprüfen aus interdisziplinärer Sicht diese These und gelangen bei der Lektüre und Analyse von Schriften, Briefen, Dichtungen und Dokumenten tonangebender jüdischer Intellektueller zu einem komplexeren Befund, der zwischen Kriegsbegeisterung und -skepsis, Duldung und Protest oszilliert.
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Abbildungsverzeichnis

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Die beiden Liebermann-Bilder (das Frontispiz zu dem Band Kriegsbriefe gefallener deutscher Juden auf dem Umschlag unseres Bandes sowie das Gedenkblatt Den Müttern der Zwölftausend, das dem Reichsbund jüdischer Frontsoldaten gewidmet war, im Beitrag von Chana Schütz auf S. 315) werden mit freundlichem Einverständnis der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum sowie von Herrn Prof. Dr. Julius Schoeps, Potsdam, abgedruckt.

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