Show Less
Restricted access

Vereinbarungen über die Arbeitnehmermitwirkung nach dem Recht der Europäischen Union

Strukturprinzipien eines neuen Kollektivvertragstypus

Series:

Willem Schulte

Der Autor untersucht vier Rechtsakte, die den Unionsgesetzgeber über Jahrzehnte beschäftigten: Die Europäische Aktiengesellschaft, die Europäische Genossenschaft, die grenzüberschreitende Verschmelzung von Kapitalgesellschaften und der Europäische Betriebsrat. Grund für die Dauer waren die national gewachsenen Mitwirkungskulturen, welche sich nicht in Ausgleich bringen ließen. Der Durchbruch gelang erst mit dem Verzicht auf einheitliche Regelungen und der Verständigung auf individuelle «Vereinbarungen mit Auffanglösung». So entstand ein neuer Kollektivvertragstypus, dessen Grundlagen als ungeklärt gelten. Der Autor untersucht diese Voraussetzungen innerhalb der jeweiligen Rechtsakte und legt den Fokus auf die Ermittlung allgemeiner Strukturprinzipien, welche für die vier Rechtsakte gleichermaßen gelten.
Show Summary Details
Restricted access

B. Grundlagen

Extract

← 26 | 27 →

B.   Grundlagen

I.   Die historische Entwicklung der Beteiligungsvereinbarung

Die Möglichkeit der Vereinbarung über Mitwirkungsrechte hat sich über Jahrzehnte entwickelt. Dieser Prozess muss nachvollzogen werden, um das Vereinbarungsmodell verstehen zu können. Zuerst soll daher ein Blick auf die Entwicklung der Vereinbarungslösung geworfen werden, wobei der europäischen Geschichte besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

1.   Historische Entwicklung auf europäischer Ebene

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.