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Philanthropie 2.0

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Edited By Johannes Krall, Richard Lernbass, Harald Mahrer, Christoph Neumayer and Oliver Stauber

Der soziale Kapitalmarkt ist im Wachstum begriffen. Neben der langen Tradition der Philanthropie im angloamerikanischen Raum haben europäische Staaten unterschiedliche Entwicklungsstufen erreicht. Philanthropisches Engagement privater Stiftungen und institutioneller Investoren generiert einen unverzichtbaren Impact für politische, wissenschaftliche, sozial-karitative und ökologische Aufgaben. Die private Förderung von Start-ups und Social Entrepreneurs kommt insbesondere den gesellschaftspolitisch relevanten Parametern Innovation und Beschäftigung zugute. Moderne Stiftungen begnügen sich nicht mit der Bereitstellung finanzieller Mittel. Komplexen Herausforderungen und Lösungsansätzen wird im Wege kollaborativen Wirkens begegnet. Zunächst geht es um den Aufbau einer Gemeinnützigkeitskultur und die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Diese stehen unter dem Postulat der politischen Akzeptanz des gemeinnützigen Akteurs und der Anerkennung seines Beitrags zum Gemeinwohl der zivilen Gesellschaft. In diesem Kontext ist etwa die instrumentelle Funktion von Steuerbegünstigungen von hoher Effizienz gekennzeichnet. Schließlich ebnet diese den Boden für die erforderliche Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Finanzierungsformen. Im Idealfall impliziert philanthropisches Verhalten eine Win-win-Situation und bewirkt direkte Umverteilung hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit.
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KRALL, Johannes, Mag. iur. Dr. iur. MBA, 1973 in Klagenfurt geboren, verheiratet, zwei Kinder, Studium der Rechtswissenschaften an der Paris-Lodron-Universität Salzburg und anschließendes Doktoratsstudium mit Promotion 2007, Post Graduate für Finance Management, Graduierung zum Master of Business Administration 2006. Corso Universitaria Post Laurea „Management Pastorale“ an der PUL (Pontificia Universitá Lateranense, Rom) 2016. Tätigkeit im Bankenbereich seit 1991, ab 2004 Bank Austria, UniCredit Group, corporate banking. Herausgeber der Publikationsreihen Finance & Ethics, Finance & Science, Steuer & Investment.

Kontakt: johannes.krall@unicreditgroup.at

LERNBASS, Richard, Jahrgang 1951, Gründer und Geschäftsführer von software-systems.at, Gründer der Finance & Ethics Academy und von Finance & Ethics Research. Initiator und Mitentwickler des FIAP (Fonds Invest Analyse Programmes), der EDA let’s go! Fondssuchmaschine, des FER 3D Länderscreenings, der FER Banken Bonitätsbewertung, der MiZA (Mittelzu- und Abflüsse), des FER DF4PB, des EDA proved, des FER Fonds Ratings und des FER Global Finance Service. Richard Lernbass hat software-systems.at zu einem der führenden Finanzdatendienstleister im deutschsprachigen Raum aufgebaut. Vor mehr als zwanzig Jahren half er den ersten Kunden, aktuelle Finanzinformationen über Teletextsignale automatisiert abzurufen. Heute bietet software-systems.at qualitativ hochwertige Finanzdaten an, serviciert Banken, Pensionskassen, Finanzproduktehersteller, Rechenzentren und Vendoren. Richard Lernbass gibt seine umfangreichen Erfahrungen in der Finanzdatenanalyse, die er sich u.a. auch als österreichischer Pionier im Bereich Ethik-, Sozial- und Umweltresearch sowie bei der Entwicklung der EDA Let’s go!-Suchmaschine für nachhaltige Finanzprodukte aneignen konnte, im Rahmen von Seminaren und Workshops...

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