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Philanthropie 2.0

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Johannes Krall, Richard Lernbass, Harald Mahrer, Christoph Neumayer and Oliver Stauber

Der soziale Kapitalmarkt ist im Wachstum begriffen. Neben der langen Tradition der Philanthropie im angloamerikanischen Raum haben europäische Staaten unterschiedliche Entwicklungsstufen erreicht. Philanthropisches Engagement privater Stiftungen und institutioneller Investoren generiert einen unverzichtbaren Impact für politische, wissenschaftliche, sozial-karitative und ökologische Aufgaben. Die private Förderung von Start-ups und Social Entrepreneurs kommt insbesondere den gesellschaftspolitisch relevanten Parametern Innovation und Beschäftigung zugute. Moderne Stiftungen begnügen sich nicht mit der Bereitstellung finanzieller Mittel. Komplexen Herausforderungen und Lösungsansätzen wird im Wege kollaborativen Wirkens begegnet. Zunächst geht es um den Aufbau einer Gemeinnützigkeitskultur und die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Diese stehen unter dem Postulat der politischen Akzeptanz des gemeinnützigen Akteurs und der Anerkennung seines Beitrags zum Gemeinwohl der zivilen Gesellschaft. In diesem Kontext ist etwa die instrumentelle Funktion von Steuerbegünstigungen von hoher Effizienz gekennzeichnet. Schließlich ebnet diese den Boden für die erforderliche Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Finanzierungsformen. Im Idealfall impliziert philanthropisches Verhalten eine Win-win-Situation und bewirkt direkte Umverteilung hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit.
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BAURECHT, Marlis, studierte Mikrobiologie an der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur mit Auslandsaufenthalten in Laibach und Düsseldorf. Nach ihrer Diplomarbeit bei der Firma Baxter war sie in der Wissenschaftskommunikation und der Forschungsförderung tätig. Seit Anfang 2012 in der Industriellenvereinigung als Referentin für Forschung und Innovation beschäftigt.

Kontakt: m.baurecht@awsg.at

BRAAK-FORSTINGER, Christin ter, Dr. LL.M., hat 15 Jahre Berufserfahrung als Juristin, Bankerin und Projektmanagerin für HNWI im Finanzbereich. Gleichzeitig verfügt sie über eine persönliche Passion, ein umfangreiches Wissen sowie eine langjährige grass-roots Erfahrung im Bereich der Philanthropie. Christin ist Gründerin der PVA Advisory, einer unabhängigen Beratungsfirma für Philanthropie und Impact Investing für Finanzdienstleister (Sitz Zürich/Schweiz). Christin hat ihre Studien an der Johannes Kepler Universität Linz, an der Duke Law School (USA) und an der Harvard Law School (USA) abgeschlossen. Ihre Dissertation wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Sie spricht regelmäßig auf Panels und an Universitäten zu aktuellen Themen im Bereich der Philanthropie und des Impact Investing. Ebenso publiziert sie laufend in diesen Bereichen. Privat ist Christin Mit-Gründerin und Obfrau des österreichischen, schweizerischen und ghanaischen Vereins BRAVEAURORA, der sich für Re-Integration von Waisenkindern und für nachhaltige Dorfentwicklung in Ghana einsetzt. Der Verein hat eine Vielzahl von Preisen erhalten, u.a. wurde er 2014 mit dem Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet. Ebenso ist sie Vorstandsmitglied bei Plan International Schweiz. Christin ist verheiratet und...

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