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Philanthropie 2.0

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Johannes Krall, Richard Lernbass, Harald Mahrer, Christoph Neumayer and Oliver Stauber

Der soziale Kapitalmarkt ist im Wachstum begriffen. Neben der langen Tradition der Philanthropie im angloamerikanischen Raum haben europäische Staaten unterschiedliche Entwicklungsstufen erreicht. Philanthropisches Engagement privater Stiftungen und institutioneller Investoren generiert einen unverzichtbaren Impact für politische, wissenschaftliche, sozial-karitative und ökologische Aufgaben. Die private Förderung von Start-ups und Social Entrepreneurs kommt insbesondere den gesellschaftspolitisch relevanten Parametern Innovation und Beschäftigung zugute. Moderne Stiftungen begnügen sich nicht mit der Bereitstellung finanzieller Mittel. Komplexen Herausforderungen und Lösungsansätzen wird im Wege kollaborativen Wirkens begegnet. Zunächst geht es um den Aufbau einer Gemeinnützigkeitskultur und die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Diese stehen unter dem Postulat der politischen Akzeptanz des gemeinnützigen Akteurs und der Anerkennung seines Beitrags zum Gemeinwohl der zivilen Gesellschaft. In diesem Kontext ist etwa die instrumentelle Funktion von Steuerbegünstigungen von hoher Effizienz gekennzeichnet. Schließlich ebnet diese den Boden für die erforderliche Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Finanzierungsformen. Im Idealfall impliziert philanthropisches Verhalten eine Win-win-Situation und bewirkt direkte Umverteilung hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit.
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Aus drei mach eins: Trilateraler Inkubator als wirtschaftliche Triebfeder für Kärnten

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Abstract: The vivid startup community in Carinthia might be small but its activity to drive the Alps-Adriatic spirit amongst the region is huge. The article gives an overview over the important role a virtual trilateral business incubator has in unifying and supporting active entrepreneurs in the haunt of diverse cultures and languages.

1.   Einleitung: Kärnten 2025 – 10 Jahre bergauf

Wir schreiben das Jahr 2025. Die Welt blickt auf den Süden Österreichs. Oder besser gesagt auf eine Region, die sich vom hässlichen, kleinen Wirtschaftsentchen mit vielen Problemen hin zu einem starken Schwan entwickelt hat. Alpe-Adria, so ihr Name. Und mittendrin Kärnten. Exakt das Kärnten, das österreichische Bundesland im Süden, das noch vor 10 Jahren mit scheinbar unüberwindbaren Herausforderungen zu kämpfen und kaum Perspektiven hatte – vor allem, weil es bei Arbeitslosenquoten (8,9 Prozent im Juni 2015, AMS, 2015) und Insolvenzen pro 1.000 Unternehmen (4,7 im 1. Quartal 2015, Creditreform, 2015) sowie bei der Pro-Kopf-Verschuldung (2.829 Euro im Jahr 2013, Statistik Austria, 2014) an jeweils vorletzter Stelle lag.

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