Show Less
Restricted access

Wendepunkte in der Kultur und Geschichte Mitteleuropas

Series:

Edited By E.W.B. Hess-Lüttich, Anita Czeglédy, Edit Kovács and Petra Szatmári

Die hier versammelten Beiträge nehmen die Vielfalt kultureller Phänomene und Produkte zu historischen Wendezeiten in den Blick. Neben Darstellungen von historischen Ereignissen beleuchten sie auch Wendepunkte in der Sprachverwendung, in narrativen Selbstkonstruktionen und in ästhetischen Konzepten. Die möglichen Formen von Beschreibung und Konstruktion, Antizipation und Erinnerung, Ideologisierung und Kritik, Eskapismus und Engagement sind im sprachlich und kulturell so unterschiedlich zusammengesetzten, mitteleuropäischen Raum auch von Problemen der Identität und Interkulturalität geprägt.
Show Summary Details
Restricted access

Literarische Interkulturalität als Erweiterung gesellschaftlicher Wissensvorräte. Perspektiven für die internationale Germanistik

Extract

Gesine Lenore Schiewer (Universität Bayreuth)

Literarische Interkulturalität als Erweiterung gesellschaftlicher Wissensvorräte

Perspektiven für die internationale Germanistik

The term 'interculturalism' is used in a range of disciplines, including in sociology. Therefore possible interfaces of literary and social fields need to be studied. This is what is done in this paper. The reader finds a characterization of Intercultural literature ('Chamisso'-Literature) and intercultural literary studies, of educational and social perspectives. One result is that aspects of semantics in this context deserve special attention. In addition, it appears that the sociological approaches of Karl Mannheim and Ilja Srubar offer interesting theoretical and methodological foundations.

Da es sich bei dem Begriff der 'Interkulturalität' um einen Begriff handelt, der in einer ganzen Reihe von Disziplinen und u. a. in der Soziologie Verwendung findet, ist es nahe liegend, mögliche Schnittstellen von literarischen und gesellschaftlichen Dimensionen präzise zu beleuchten. Im vorliegenden Beitrag wird eine entsprechende Studie vorgenommen, in der im Ausgang von Texten der 'Chamisso-Literatur' einige Spezifika interkultureller Literatur und ihrer literaturwissenschaftlichen Untersuchung herausgestellt und mit didaktischen und gesellschaftlichen Perspektiven verknüpft werden. Ein starkes verbindendes Element lässt sich dabei mit Bezug auf den Aspekt der Semantik nachzeichnen. Theoretische und methodische Fundamente finden sich in wissenssoziologischen Ansätzen wie denen von Karl Mannheim und Ilja Srubar.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.