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Insolvenzrechtliche Einordnung von Ansprüchen des Arbeitnehmers

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Reimo Robin Richarz

Die Einordnung von Arbeitnehmeransprüchen in das insolvenzrechtliche Forderungssystem wirft erhebliche Probleme auf. Ausgehend vom insolvenzrechtlichen Gesamtsystem betrachtet der Autor die vielen denkbaren arbeitsrechtlichen Einzelphänomene, darunter auch kollektivvertragliche Ansprüche. Dabei erfolgen eine Kategorisierung der Ansprüche nach ihrer Sachnatur und eine übergeordnete systematische Analyse, die den Grundstein zur Bezeichnung der Befriedigungsrangfolge im Insolvenzverfahren legt. Es stellt sich heraus, dass das Spannungsverhältnis zwischen Gläubigergleichbehandlungsgrundsatz und Arbeitnehmerschutz nicht immer zufriedenstellend aufgelöst ist. Abschließend geht der Autor auf die Vorzüge und Besonderheiten des Insolvenzplanverfahrens ein.
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§ 3. Einzelne Ansprüche des Arbeitnehmers in der Insolvenz

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§ 3.  Einzelne Ansprüche des Arbeitnehmers in der Insolvenz

Im folgenden Abschnitt sollen Ansprüche des Arbeitnehmers im Einzelnen dargestellt werden. Insbesondere wird auf die Einteilung in Masseverbindlichkeiten und Insolvenzforderungen eingegangen, soweit es sich um Ansprüche des Arbeitnehmers gegen den Insolvenzschuldner bzw. Insolvenzverwalter und damit gegen die Insolvenzmasse handelt. Auf sonstige rechtliche und insbesondere arbeitsrechtliche Einzelheiten wird nur insoweit eingegangen, als sie für die insolvenzrechtliche Betrachtung relevant sind.

Auf die Behandlung von Ansprüchen im Rahmen betrieblicher Altersvorsorge wird verzichtet.311

A.  Zahlungsansprüche

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