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Strukturelle Ungleichgewichtslagen in der internationalen Streitbeilegung

Symposium in Gedenken an Bernd von Hoffmann

Series:

Jens Kleinschmidt, Herbert Kronke, Thomas Raab, Gerhard Robbers and Karsten Thorn

Dieser Band fasst die Vorträge der akademischen Gedenkfeier und des Symposiums Strukturelle Ungleichgewichtslagen in der internationalen Streitbeilegung zusammen. Die beiden Veranstaltungen fanden am 28. und 29. November 2014 zu Ehren des am 9. Dezember 2011 verstorbenen Trierer Rechtsprofessors und Gründungsdirektors des Instituts für Rechtspolitik, Bernd von Hoffmann, statt. Sie widmeten sich der Person Bernd von Hoffmanns sowie seinen Forschungsinteressen im Bereich des Internationalen Privatrechts. Ausrichter waren das Institut für Rechtspolitik, die akademischen Schüler sowie der Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Trier im Kurfürstlichen Palais in Trier.
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Herbert Kronke - Zur Person Bernd von Hoffmann

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Herbert Kronke

Zur Person Bernd von Hoffmann

Prinz-Heinrich- und Elbschiffermützen sind heute im Englischen Garten in München keine Seltenheit – ebenso wenig wie Lodenmäntel und Jägerhüte auf den Spazierwegen rund um die Alster in Hamburg. Das war vor 40 Jahren anders. Wenn wir, eine Dreiergruppe gerade Erstexaminierter und als Assistenten in das Hamburger Max-Planck-Institut Eingetretener, auf unserem täglichen Nach-Mensa-Spaziergang dem lodenbemäntelten und jägerbehüteten Referenten Bernd von Hoffmann und seinen Begleitern begegneten, entbot er uns liebenswürdig lächelnd einen Gruß, je nach Wetter, entweder durch Ziehen des Hutes oder durch eine trotz des ununterbrochenen, weiten Ausschreitens gravitätische Verbeugung. Die Geste sagte viel über Bernd von Hoffmann, so wie zunächst wir in Hamburg und später ich über etliche Jahre in Trier ihn kennen lernten: alte Schule, förmlich und gleichzeitig herzlich, offen, die Youngster einladend und, wenn gewollt, mitnehmend.

Im Institut versah er neben den Aufgaben seines Sachgebietsreferats und Länderreferats die des damals sogenannten Referendarvaters. Jeder Assistent, meist während des Referendariats in die Dienste des Max-Planck-Instituts tretend, hatte nicht nur einen wissenschaftlichen Dienstvorgesetzten und – u. U. personenidentisch – einen Doktorvater, sondern – abgesehen von institutionellen Instanzen, zu denen man auch Paul Heinrich Neuhaus zählen möchte – eine weitere Person, an die er oder sie sich, etwa auf der Suche nach Rat, wenden konnte. Ob von der Institutsleitung (wir sprechen vom Direktorat Konrad Zweigert) eingesetzt oder von den Assistenten autonom erkoren,...

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