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Ad-hoc-Publizität von Zwischenschritten

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Tobias Kallmaier

Dieses Buch behandelt die Ad-hoc-Publizität von Zwischenschritten. Der Autor gibt Emittenten Anhaltspunkte, ab wann sie mit einer Veröffentlichungspflicht rechnen müssen. Emittenten wird ferner ein Weg aufgezeigt, wie sie mit der Veröffentlichungspflicht im Fall schützenswerter Interessen umgehen können. Das Buch zeigt auf, dass auch künftige Ereignisse konkrete veröffentlichungspflichtige Tatsachen sein können. Dazu ist eine überwiegende Eintrittswahrscheinlichkeit erforderlich. Für die Kursrelevanz bedarf es hingegen keiner überwiegenden Wahrscheinlichkeit. Es ist lediglich eine abgesenkte Mindestwahrscheinlichkeit notwendig. Die gefundenen Ergebnisse werden anhand mehrerer praxisrelevanter Beispiele angewandt.
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C. Relevanz von Zwischenschritten

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Um die Relevanz von Zwischenschritten bei der Pflicht zur Ad-hoc-Publizität richtig einordnen zu können, ist es in einem ersten Schritt erforderlich, den Begriff des Zwischenschritts für die weitere Bearbeitung zu definieren. In einem zweiten Schritt wird sodann auf die Tatbestandsmerkmale der gesetzlichen Vorgaben der Ad-hoc-Publizität eingegangen. Dadurch sollen die Probleme, die sich bei Zwischenschritten stellen, in den Tatbestandsaufbau des § 15 Abs. 1 S. 1 WpHG eingeordnet werden.

I. Definition von Zwischenschritten

Um zu verstehen, was einen Zwischenschritt ausmacht, müssen zuerst die potentiellen Fallgruppen, in denen sie typischerweise vorkommen, betrachtet werden. Zur Abgrenzung kann im Anschluss der Begriff des Endereignisses definiert werden. Nach Klärung der Frage, was einen Zwischenschritt darstellt, wird sodann dessen Struktur näher beleuchtet.

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