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Ad-hoc-Publizität von Zwischenschritten

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Tobias Kallmaier

Dieses Buch behandelt die Ad-hoc-Publizität von Zwischenschritten. Der Autor gibt Emittenten Anhaltspunkte, ab wann sie mit einer Veröffentlichungspflicht rechnen müssen. Emittenten wird ferner ein Weg aufgezeigt, wie sie mit der Veröffentlichungspflicht im Fall schützenswerter Interessen umgehen können. Das Buch zeigt auf, dass auch künftige Ereignisse konkrete veröffentlichungspflichtige Tatsachen sein können. Dazu ist eine überwiegende Eintrittswahrscheinlichkeit erforderlich. Für die Kursrelevanz bedarf es hingegen keiner überwiegenden Wahrscheinlichkeit. Es ist lediglich eine abgesenkte Mindestwahrscheinlichkeit notwendig. Die gefundenen Ergebnisse werden anhand mehrerer praxisrelevanter Beispiele angewandt.
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F. Auswirkungen der Anknüpfung an Zwischenschritte

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Nachdem nunmehr die ad-hoc-rechtliche Bedeutung und Einstufung von Zwischenschritten deutlich geworden ist, sind die Auswirkungen insbesondere auf Emittenten zu erörtern.

I. Weitere Existenz der kapitalmarktrechtlichen Kategorie gestreckter Geschehensverläufe und des Begriffs der Zwischenschritte

Aus einem dogmatischen Blickwinkel stellt sich die Frage, ob die bisher in der Literatur und Rechtsprechung etablierte Kategorie des „gestreckten Geschehensverlaufs“ bzw. des Begriffs „Zwischenschritt“ nicht durch deren Ad-hoc-Veröffentlichungspflicht obsolet geworden ist.

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