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Der Blinde sucht das Licht: Die Auswahl des Sachverständigen durch den Richter im Strafverfahren

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Christina Hund

Die Autorin untersucht die Problematik der fehlenden fachspezifischen Sachkunde des Richters im Rahmen der Sachverständigenauswahl im Strafprozess. Mangelndes Fachwissen der Richterschaft und fehlende gesetzliche Bestimmungen lassen die Praxis der Gutachterauswahl willkürlich wirken und führen dazu, dass immer wieder ungeeignete Sachverständige zum Verfahren hinzugezogen werden. Der Band zeigt verschiedenartige Lösungsansätze für die dargestellten Schwierigkeiten auf und nimmt hierbei besonders auf den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen Bezug.
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Kapitel 2 – Die Hilfsmittel bei der Auswahl des Sachverständigen

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Wie oben bereits aufgezeigt, hat der Richter bei der Auswahl des Sachverständigen zahlreiche Kriterien zu berücksichtigen. Durch fehlende Sachkunde entstehen hier größte Schwierigkeiten. Am problematischsten sind die Bestimmung des Fachbereiches aus dem der Sachverständige herangezogen werden muss und die Beurteilung der Fachkenntnisse. Eine Auswahl, die der Bedeutung des Sachverständigenbeweises gerecht wird, kann der Richter auf sich allein gestellt nicht vornehmen. Folglich müssten Hilfsmittel zur Verfügung stehen, die ihm bei dieser Entscheidung Unterstützung bieten.

In der Literatur finden sich immer wieder Hinweise auf solche Hilfsmittel und Orientierungspunkte, die der Richter bei der Suche nach dem Sachverständigen nutzen kann.

Auch an anderer Stelle als der StPO, nämlich in den Richtlinien für das Strafverfahren und das Bußgeldverfahren, hat der Normgeber Hinweise geschaffen, die die Sachverständigenauswahl erleichtern sollen.

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