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Der Blinde sucht das Licht: Die Auswahl des Sachverständigen durch den Richter im Strafverfahren

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Christina Hund

Die Autorin untersucht die Problematik der fehlenden fachspezifischen Sachkunde des Richters im Rahmen der Sachverständigenauswahl im Strafprozess. Mangelndes Fachwissen der Richterschaft und fehlende gesetzliche Bestimmungen lassen die Praxis der Gutachterauswahl willkürlich wirken und führen dazu, dass immer wieder ungeeignete Sachverständige zum Verfahren hinzugezogen werden. Der Band zeigt verschiedenartige Lösungsansätze für die dargestellten Schwierigkeiten auf und nimmt hierbei besonders auf den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen Bezug.
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Kapitel 5 – Lösungen für die Auswahlproblematik

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Zentrales Problem bei der Auswahl des Sachverständigen ist die fehlende Sachkunde des Richters. Das gegenwärtige System beachtet diesen Umstand nicht in ausreichendem Maße, so dass er die Auswahl des Sachverständigen nicht zufriedenstellend bewältigen kann.

Gesetzliche Regelungen zur Sachverständigenauswahl sind nicht vorhanden. Zum einen lassen sie bei der Auswahl ein willkürliches und unobjektives Vorgehen zu. Zum anderen ist es möglich, vor Gericht praktisch jede Person als Gutachter heranzuziehen, da das Gesetz keine Mindestanforderungen an dessen Fachkenntnisse stellt.

Die oben dargestellten Missstände und die daraus resultierenden fatalen Konsequenzen können nur behoben werden, wenn die Auswahl des Sachverständigen neu geregelt wird bzw. dem Richter wirksame Hilfsmittel zur Auswahl an die Hand gegeben werden.

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