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Im intertextuellen Schlangennest

Adam Mickiewicz und polnisch-russisches (anti-)imperiales Schreiben

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Heinrich Kirschbaum

Die Monographie leistet einen Beitrag zu einer Forschungsrichtung, die man analog zur New Imperial History als Neue Imperiale Literaturgeschichte bezeichnen könnte.
Durch die Verbannung des polnischen Dichters Adam Mickiewicz nach Russland kam es in den 1820er Jahren zu einer in ihrer Intensität einmaligen Begegnung zwischen der polnischen und russischen Romantik. Paradigmatische Geltung haben vor allem die konfliktreichen Konstellationen zwischen Mickiewicz und Puškin. Im Kontext postkolonialer Ansätze zu Ostmitteleuropa untersucht das vorliegende Buch das intertextuelle Spannungsfeld, in dem die beiden Literaturen ihre (anti-)hegemonialen Schreibstrategien entwickelten und dabei kontroverse poetisch-politische Polen- und Russland-Figurationen entwarfen, die bis heute nachwirken.
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Danksagung

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Die vorliegende Untersuchung wurde im Dezember 2014 an der Philosophischen Fakultät II der Humboldt-Universität zu Berlin als Habilitationsschrift angenommen. Ich danke Dirk Uffelmann, der mich angeregt hat, nach der Promotion ein polonistisch-russistisches Postdoc-Forschungsprojekt anzuvisieren. Mit ihm und anderen Passauer Kollegen wurden auch die ersten Bausteine der Studie diskutiert. Der Alexander von Humboldt-Stiftung schulde ich den größten Dank, nicht nur für die Gewährung eines großzügigen Druckkostenzuschusses, sondern auch für die Förderung meines für die Entstehung dieser Schrift sehr produktiven Forschungsaufenthalts an der Universität Wrocław: Meine Gastgeberin vor Ort war Izabela Surynt, mit der ich viele inspirierende Gespräche führen durfte. Yaraslava Ananka, Christian Kampkötter, Il’ja Kukulin und vielen anderen Freunden und Kollegen danke ich ebenfalls für kompetente und anregende Besprechungen einzelner Aspekte dieses Buches. Susi Frank, Jens Herlth und Magdalena Marszałek haben die mühsame Arbeit der Begutachtung übernommen und in ihren ausführlichen Stellungnahmen viele wertvolle Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge gemacht, die ich in die Endfassung des Buches zu integrieren versuchte. Die kritische substantielle Lektüre von Alfred Gall und Mirja Leckes wichtige Ratschläge zur formellen Gestaltung des Buches halfen mir bei der letzten Überarbeitung des Manuskripts. Mein besonderer Dank gilt Sigrid Fundheller, Marlis Heyer und Blanka Maruszewska für ihre unersetzliche Hilfe bei der technischen Feinarbeit an der Monographie.

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