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Russische Kinderliteratur im europäischen Exil der Zwischenkriegszeit

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Nadia Preindl

Als Folge der Oktoberrevolution und der dadurch bewirkten Emigration zahlreicher russischer Intellektueller entwickelte sich in den Zufluchtsländern während der 1920er- und 1930er-Jahre eine erhebliche Produktion an Kinderliteratur. Als Ergebnis extensiver Quellenarbeit in europäischen und amerikanischen Archiven machen die Studien bewusst, welchen Beitrag die russischen Emigranten trotz schwierigster Lebensbedingungen im Bereich des Genres Kinderbuch leisteten. In der Rekonstruktion theoretischer Diskussionen sowie literarischer Thematisierungen von Flucht, Aufwachsen in der Fremde, Erinnerung und Identität zeichnet die Autorin die Spannungsfelder zwischen den Sprachen und Kulturen sowie Traditionsbewahrung und Assimilierung nach. Neben überraschenden Erkenntnissen liefert das Buch durch die systematisierende Zusammenführung von vergessener Literatur einen Beitrag zur Literatur- und Kulturgeschichte Russlands sowie Europas.
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Nadia Preindl studierte Slawistik und Romanistik an den Universitäten Wien und Moskau. Nach Forschungen an Bibliotheken und Archiven in Europa und den USA wurde sie im Bereich der russischen Literaturwissenschaft an der Universität Wien promoviert. Ihre Forschungsinteressen umfassen die russische Exilliteratur, Kinderliteratur sowie Fragen der kulturellen Identität Russlands.

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