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Die Typologisierbarkeit von Städtereformation und die Stadt Riga als Beispiel

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Martin Pabst

Wie definieren sich Städtereformationstypen? Der Autor stellt die «Typus-Angebote», die die Forschung bisher zur Unterteilung benannt hat, grundsätzlich in Frage und entwickelt eine eigene klassifikatorische Methode der Typologisierung. Er beleuchtet dabei umfassend die Faktoren, die dem reformatorischen Geschehen in einer Stadt ihre besondere Prägung geben konnten. Das Ergebnis ist ein Katalog von 89 Fragen zu Rahmenbedingungen, Ereignissen und Formen der Reformation in einer Stadt. Welche neuen Perspektiven und Erkenntnisse die neue Analysemethode bringen kann, zeigt die praktische Anwendung im zweiten Teil des Buchs. Am Beispiel Rigas zeichnet der Autor ein konkretes – und vergleichbares – Profil des reformatorischen Geschehens der Stadt.
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Vom Wert des Dialogs. Freundschaft als politische und soziale Kategorie (Johannes Hahn)

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Johannes Hahn

Vom Wert des Dialogs. Freundschaft als politische und soziale Kategorie1

Der Verlust von Michael Fischer ist noch immer allgegenwärtig, aber ich habe mich gefreut, heute bei dieser Gedenktagung dabei sein zu können. Ich habe so viele positive, schöne und ermutigende Erinnerungen an Michael und die heutige Gedenktagung zeigt, dass ich damit nicht alleine bin.

Michael Fischer war für mich nicht nur ein guter Freund, sondern er war auch eine außergewöhnliche intellektuelle Persönlichkeit, von denen wir in Österreich – und vermutlich in ganz Europa – nicht viele haben. Und wenn dieser intellektuelle Stern nun auch physisch erloschen ist, so leuchtet er doch intellektuell umso heller. Die heutige Gedenkveranstaltung und das breite Themenfeld von der Kultur über die Naturwissenschaften bis hin zur Rechtsphilosophie beweisen, welche außergewöhnliche Persönlichkeit Michael Fischer war und er bleibt durch seine Thesen in den diversen Bereichen auch fester Bestandteil der res publica. Es zeigt aber auch, dass er ein Meister des Dialogs war, der sowohl mit dem einfachen Bürger auf der Straße als auch mit den verschiedenen intellektuellen Eliten aus allen Bereichen gerne diskutierte – und wer Michael kannte, der weiß, wie provokant er manche Thesen formulierte.

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