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Zur individuell-subjektiven Prägung der Bedeutung am Beispiel ausgewählter Ess- und Trinkwaren

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Jolanta Mazurkiewicz-Sokolowska

Die Autorin greift die These des Hauptvertreters der Kognitiven Grammatik, Ronald Langackers über «die Bedeutung als Konzeptualisierung» auf. Die empirische Studie zeigt die Vielfalt und Verschiedenheit der Konzeptualisierungs- und Bedeutungsinhalte, die die ProbandInnen mit alltäglichen Ausdrücken verbinden und bietet einen Einblick in «die mentalen Welten» einzelner Menschen. Die introspektiv-intersubjektive Methode erlaubt es, die Domänen auszusondern, die im Laufe der Konzeptualisierungs- und Bedeutungsbildungsprozesse eröffneten mentalen Räume nachzuvollziehen sowie die repräsentationale und prozessuale Seite der Bedeutung mit zu beleuchten.
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3. Überlegungen zum Gegenstand einer komplexen funktionalen kognitionsorientierten Sprachtheorie und zu den methodologischen Schwierigkeiten

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3.1 Gegenstand einer komplexen funktionalen kognitionsorientierten Sprachtheorie

Aus den bisherigen Erörterungen ergibt sich das folgende Bild:

Die Sprache als Sammlung von Mitteln zum Ausdruck von Ideen, Meinungen, Wahrnehmungen, Gedanken erwächst aus dem Handeln und ist auf allen ihren Ebenen Konzeptualisierung. Sie ist eine mentale Größe und bildet sich im Zusammenspiel der neurobiologischen Mechanismen und der zwischenmenschlichen Interaktionen heraus. Die bipolare Wirkung zwischen der internen neurobiologischen Sphäre und der externen Kontaktwelt des Menschen ist für das menschliche Sprachverhalten auch nach dem abgeschlossenen Spracherwerb prägend.

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