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Odysseen des Humanen

Antike, Judentum und Christentum in der deutschsprachigen Literatur- Festschrift für Prof. Dr. Maria Kłańska zum 65. Geburtstag

Katarzyna Jastal, Pawel Zarychta and Anna Dabrowska

Literatur war und ist ein Ort menschlicher Identitäts- und Wertefindung, an dem die Kontingenzen individueller und historischer Erfahrung in universale Kontinuitäten eingeschrieben werden. Sie ist auch ein Ort, an dem antike, jüdische und christliche Traditionsbestände durch ihre Fortsetzung und Neusemantisierung wieder aufleben und nicht selten zu Grundmustern individueller Sinnstiftung werden. Von dieser Grundbeobachtung ausgehend, begeben sich die Autorinnen und Autoren dieses Bandes auf die Suche nach solchen Kontinuitäten und Neusemantisierungen der antiken, jüdischen und christlichen Narrative in der älteren bis jüngsten deutschsprachigen Literatur. Sie rekurrieren auf die Forschungsinteressen von Prof. Dr. Maria Kłańska, der diese Publikation zum 65. Geburtstag gewidmet ist.
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Roth contra Sieburg – Wer wird Korrespondent der Frankfurter Zeitung in Paris?

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Im Folgenden werden die Diskussionen und Argumente dargelegt, warum Friedrich Sieburg 1926 Korrespondent für Politik wie auch der Feuilletonredaktion der Frankfurter Zeitung in Paris wurde, und nicht Joseph Roth. Wenn auch nicht alle Aktenstücke zur Sachlage erhalten sind, wird mit neuen Dokumenten ein Bild der Lage und der Entscheidungsfindung gegeben.1

1.  Roths Qualifikationen

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